Zweites Standbein: Fotografie

Veröffentlicht am 16 April 2019 von Verena Arnold
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Es ist immer mehr gang und gäbe, sich neben dem hauptberuflichen Standbein noch ein zweites aufzubauen, in dem man seiner Leidenschaft freien Lauf lassen kann. Alexander Nemeth hat die Fotografie zu seinem zweiten Standbein machen können. Doch wie kam es zu dem Entschluss, sich als Fotograf selbständig zu machen? Was begeistert ihn am meisten an dem Job? Was hat es mit einem Newborn Shooting auf sich und welches Equipment nutzt er am liebsten zum Fotografieren? Diese und weitere Fragen beantwortete uns der 27-Jährige in einem kurzen Interview.

Hauptberuflich verrichtet Alexander Nemeth, der gebürtig aus Baden nahe Wien stammt, einen Bürojob. Dort wendet er das Wissen an, das er in seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann gelernt hat. Liebe und Leidenschaft findet er jedoch besonders für seinen Zweitberuf. Doch auch hier verfügt Alexander über tief reichende Kenntnisse, da er 2015 beschloss, sein Wissen über Fotografie an einer privaten Fotoschule auszuweiten. Im selben Jahr fand dann seine Unternehmensgründung statt und sein Zuhause wurde zum Fotostudio aufgerüstet. Besonders gern fotografiert er Menschen. Ob nun Paar-, Baby-, Familien- oder Hochzeitsfotos, Alexander findet viel Freude an der zwischenmenschlichen Interaktion. Daneben ist er ebenfalls auf Landschafts- und Drohnenfotografie spezialisiert, was er allerdings auch gerne nur für sich ausübt.

Dabei hat die Fotografie ihn schon von Kindesbeinen an begleitet und fasziniert. Während seiner Lehre zum Einzelhandelskaufmann legte er 2007 all sein Erspartes zusammen und kaufte sich seine erste Spiegelreflexkamera. Ab dem Moment stand fest, dass von nun an mehr mit der Fotografie machen möchte. Anfangs war es besonders schwierig, neben der Vollzeitbeschäftigung noch die nötige Zeit zu finden, um sich im breiten Sinn mit der Fotografie zu befassen. Darum entschied er, sich auf die Bereiche zu konzentrieren, die ihm besonders Spaß machen und diese ohne Druck und mit einer Menge Kreativität auszuleben – was dank seines Hauptberufs als finanzielles Standbein problemlos funktioniert.

Alexander Nemeth ist Fotograf

 

Alexander, wann und warum hast du dich entschlossen, dich als Fotograf selbständig zu machen? Hat sich dein Schwerpunkt der Fotografie seit deinen Anfängen verändert? Auf welche Bereiche hast du dich spezialisiert? Was begeistert dich immer noch an deinem Job?

Ich liebe es Bilder zu erstellen, die Leute sich gerne ansehen und genießen können. Sehr früh habe ich mit Fotografie beschäftigt. Am Anfang habe ich mich sehr auf Architektur und Werbefotografie konzentriert. Architektur macht mir immer noch sehr viel Spaß, jedoch ist es nicht gerade einfach, dafür Kunden zu finden. Dann habe ich angefangen Menschen zu fotografieren und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich liebe es, wenn ich das Lächeln oder sogar Freudentränen bei meinen Kunden sehen kann. Das ist, was mit am meisten Spaß macht: Mit Menschen zu arbeiten. Deswegen spezialisiere ich mich momentan auf Menschen-, Landschafts- und Drohnenfotografie. Landschaftsfotografie ist für mich mein ruhiger Ausgleich.

 

Wie kommt es zu dem Trend Babys gleich nach der Geburt professionell fotografieren zu lassen? Aus welchen Gründen entscheiden sich die meisten Eltern ein Newborn Shooting zu machen? Welche Vorteile sprechen dafür? Welchen Wert haben die entstandenen Fotos für die Eltern?

Ich denke, der Trend kommt von den technischen Möglichkeiten heutzutage und vielleicht auch ein wenig von Social Media. Persönlich denke ich, dass ein Newborn Shooting sehr wichtig ist, weil das Baby nur „kurz“ so klein bleibt. Wer möchte diese Zeit und Erfahrung nicht in authentischen Fotos festhalten?

Ein Newborn-Shooting ist sehr persönlich

 

Welches Utensil verwendest du fürs Fotografieren am liebsten und warum?

Bei Newborn Fotografie konzentriere ich mich auf das Baby. Ich selbst verwende nicht viel Dekoration. Das ist natürlich Geschmackssache. Ich möchte es authentisch halten und da passt in meinen Stil keine Deko. Der Fokus liegt auf Textilien, da sind Material und der Kuschelfaktor am wichtigsten. Ich möchte unterschiedliche Materialien und Oberflächen ins Bild bekommen. Zum Beispiel die feine Babyhaut und dazu „grob“ gehäkelte Decken oder Felle. Die Farben sind eher natürlich und nichts Übertriebenes.

 

Wie läuft ein Newborn Shooting bei dir ab? Wie lange dauert das Shooting normalerweise? Wann sollte so ein Fotoshooting am besten stattfinden und wann sollten die Eltern das Shooting buchen?

Wenn ich ein Newborn Shooting mache, fange ich vorher an mein Studio vorzubereiten. Ich bereite Licht, Textilien und alles vor. Da es kleine Babys natürlich angenehm haben sollen, heize ich den Raum stärker auf (meist viel zu warm für mich), da das Baby ja meist nackt ist. Was auch bei einem Newborn Shooting wichtig ist, ist Geduld. Man kann das Baby zu nichts zwingen. Manchmal braucht so ein Shooting eben länger. Am besten ist ein Shooting recht nah an der Geburt zu planen. Da sind die Kleinen noch recht schläfrig und können schön platziert werden. Natürlich ist es schwer im Vorhinein ein Termin auszumachen, weil sich die Kleinen ja nicht immer an den Geburtstermin halten. Aber von zu lange warten würde ich abraten, weil sich die Kleinen, wenn sie zu groß sind, nicht mehr leicht im Studio zu fotografieren lassen.

Viel Dekoration wird beim Newborn-Shooting nicht verwendet

 

Menschen fotografieren heisst Menschen verstehen

Wann der perfekte Moment ist, um ein Neugeborenes abzulichten, hat Alexander Nemeth verstanden. Doch auch bei Hochzeits- und Familienfotos geht es Alexander viel um die Gefühle, die seine Fotos auslösen. Wenn er einen Kunden zu Freudentränen rühren kann weiß er, dass er seine Arbeit gut gemacht hat. Dabei ist die Fotografie, auch wenn sein Zuhause nun einem Fotostudio gleicht, nur das zweite Standbein, das er sich aufgebaut hat. Diese finanzielle Unabhängigkeit von der Fotografie erlaubt ihm, mit besonders viel Kreativität, Freude und ohne finanziellen Druck den Auslöser seiner liebgewonnen Kamera zu betätigen.

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