Wie der Fototag an der Schule zum spaßigen Event wird

Veröffentlicht am 9 Oktober 2019 von Verena Arnold
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Das Schuljahr ist geprägt von verschiedenen Events, die besonders hervorstechen. Schulfeste, Weihnachtsfeiern, Ausflüge oder Zeugnisverleihungen sind nur Beispiele. Ein weiterer wichtiger Punkt, dem viele Schüler mit wenig Begeisterung entgegenblicken, ist der Fototag. Bei vielen Schülern sorgt dies für Unsicherheit und Stress, da man nicht der sein will, der auf dem Bild seltsam aussieht und ausgelacht wird. Wer dabei helfen kann, dieses Event entspannter und erfreulicher werden zu lassen, ist der Fotograf. Je nachdem, wie er den Schülern begegnet, kann ihnen die Furcht vor dem Fotografieren genommen werden und es entsteht ein Bild, das eine lockere Stimmung und zufriedene Kinder zeigt. Über das Ergebnis können sich dann alle freuen – Schüler, Schule, Eltern und der Fotograf.

Bernadette Reiter ist Mutter von zwei Söhnen und seit 2015 hauptberuflich als selbstständige Fotografin tätig. Sie studierte Bratsche in den USA und hat während ihrer Studienzeit begonnen, viele Fotos zu machen. Danach machte sie längere Zeit audiovisuelle Kunstprojekte und war international unter anderem in New York und Island unterwegs. Mit der Geburt ihrer Kinder beschloss sie, sich auf die Fotografie zu konzentrieren. Sie besuchte mehrere Kurse – online und offline – um sich die technischen Aspekte des Berufes anzueignen. 

Ihr Unternehmen „die Schulfotografin“ ist mehr oder weniger zufällig entstanden. Eine Freundin von ihr war unzufrieden mit den Kindergartenfotos ihres Sohnes und bat Bernadette Reiter, dort einmal zu fotografieren. Diese hat sofort die Atmosphäre geliebt und die Möglichkeit, den Charakter des Kindes einzufangen. Innerhalb weniger Minuten schafft sie einen Raum, in dem die Kinder sich wohlfühlen und sich so zeigen, wie sie sind. Von da an ging es weiter und sie hat sehr viel investiert, um die Abläufe – organisatorisch und technisch – zu optimieren und den Fototag für Schulen und Kinder so angenehm wie möglich zu machen.

Mittlerweile ist sie spezialisiert auf Volksschulen mit 400 Kindern – da sind sie und ihr Team zwei Tage in der Schule, fotografieren die Kinder, machen Geschwisterfotos und auf Wunsch auch Fotos vom Team. „die Schulfotografin“ ist ein Einzelunternehmen. Bernadette Reiter hat mehrere Assistenten, die ihr am Fototag helfen und eine fixe Assistentin, die sich um Administration und Kundenzufriedenheit kümmert.

Wir haben mit der Fotografin Bernadette Reiter gesprochen

 

Bernadette, du kannst mittlerweile auf eine lange Erfahrung als Fotografin zurückblicken. Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten? Wie schaffst du es, Menschen in all ihren Facetten abzulichten? Braucht es einen bestimmten Blick und ein gewisses Gespür dafür?

Die Arbeit als Fotografin bedeutet für mich in erster Linie, eine Verbindung herzustellen mit den Menschen, die vor meiner Kamera sind. Egal ob es Kinder sind oder Unternehmer – das, was am Foto abgebildet wird, ist das Ergebnis der Chemie zwischen uns. Mein oberstes Ziel ist es, dass sich die Person vor der Kamera wohlfühlt, ernst genommen wird und sich sicher fühlt. Wenn man sich zeigen kann wie man ist, dann wird das auch ein schönes Bild. Die Technik muss natürlich beherrscht werden, aber das ist für mich Mittel zum Zweck. Die Hauptarbeit ist Beziehungsarbeit. 

 

Wie bereitest du dich auf ein Fotoshooting vor? Was wird im Vorfeld mit dem Kunden abgesprochen? Welche Art von Fotografie wird am meisten nachgefragt?

Ein Fotoshooting wird immer ausführlich vorbereitet. Außer meiner Tätigkeit als Schulfotografin gibt es  noch eine hohe Nachfrage nach Firmenportraits. Je mehr ich über die Person weiß, umso besser kann ich darstellen, was meinen Kunden wichtig ist. Wer sind deine Wunschkunden, wen magst du ansprechen mit den Bildern, wie finden dich deine Kunden, wie schaut deine Marke aus, wofür steht deine Firma? Die Fotoshootings für Unternehmer beinhalten oft kleine Businesscoachings, damit wir gezielt die Aspekte der Persönlichkeit herausholen können, die meine Kunden zeigen wollen. 

Bei der Arbeit stellt sie eine Verbindung mit den Menschen her

 

Welche Programme verwendest du für die Fotobearbeitung?

Ich verwende Lightroom und Photoshop.

 

Du machst auch Schulfotografie. Was gefällt dir an der Arbeit mit Kindern besonders gut? Wie begegnest du den Kindern und wie gehst du mit ihnen um?

Schulfotografie ist ein großer Teil meiner Tätigkeit als Fotografin und ich bin mittlerweile spezialisiert auf Volksschulen mit 400 Kindern. Das ist dann natürlich ein recht zackiger Ablauf, den ich aber über die letzten Jahre optimieren konnte, um den Fototag in den Schulen so angenehm wie möglich zu gestalten. Ich bekomme immer wieder das Feedback von den Lehrern, dass der Fototag noch nie so nett war wie mit uns, und ich denke das hat damit zu tun, dass wir sehr respektvoll mit den Kindern umgehen.

Ich versuche den Kindern auf Augenhöhe zu begegnen, ich lasse sie sein, wie sie sind und leite sie dann behutsam an. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus schenken mir die Kinder dann sehr gerne ein Lächeln, und ich sehe das auch als Geschenk. Ich will niemandem ein gekünsteltes Gesicht abringen, das ist nicht meine Art. Besonders gerne mache ich auch Geschwisterfotos, die sehr beliebt sind als Geschenk zum Beispiel für die Oma. „Weihnachten ist gerettet!“ habe ich nicht erst einmal gehört. Als vielbeschäftigte Mama ist es für mich eine große Freude, dass ich den Familien auch noch den Alltag erleichtern kann mit dem Angebot, das ich an einem Schulfototag anbiete.

Ein großer Teil ihrer Arbeit ist die Schulfotografie

 

Lächelnde Kinder dank Erfahrung und Einfühlvermögen

Arbeit mit Kindern stellt immer eine Herausforderung dar. Sie haben einen eigenen Kopf und sind oft nicht sehr umgänglich, wenn sie etwas Unangenehmes erledigen müssen. Für viele ist der Fototag an der Schule ein solches unangenehmes Ereignis. Aufgabe des Fotografen ist es, die Stimmung aufzulockern und die Kindern auf eine Weise zu behandeln, die sie zur Mitarbeit motiviert und ihnen ein Lächeln entlockt. So können nicht nur die klassischen Schulfotos entstehen, sondern auch Bilder, die die ganze Familie gerne betrachtet. Es ist viel Erfahrung und Einfühlvermögen nötig, um eine Beziehung zu den Kindern aufzubauen, die man fotografieren soll. Doch mit der richtigen Strategie gelingt dies und der Fototag wird für alle ein spaßiges Event.

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