Tanzvergnügen ganz leicht gemacht

Veröffentlicht am 2 Dezember 2019 von Verena Arnold
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Leidenschaftliche Tänzer werden es bestätigen: Tanzen ist ein Lebensgefühl, dem man sich nicht so leicht entziehen kann. Die rhythmische Bewegung zur Musik macht nicht nur jede Menge Spaß, sondern trainiert gleichzeitig den Körper und hilft zu entspannen. Dabei spielt das Talent bei der Freude am Tanzen keine Rolle. Bei Susanne Paschinger und ihrer Tanzschule einfach tanzen gibt es keine Verpflichtung zur Leistung, denn bei ihr kann jeder tanzen wie es ihm oder ihr entspricht. Wir haben mit ihr gesprochen und einiges über ihr Leben in Erfahrung bringen können.

Susanne Paschinger wurde 1970 in Wien geboren. Sie besuchte die HTL für Druck- und Reproduktionstechnik, absolvierte ein kulturwissenschaftliches Studium (Ethnologia Europaea) und machte eine Ausbildung an der Tanzlehrakademie Wien zur Dipl. Tanzmeisterin.

Nach ihrer Tanzschulzeit zwischen 15 und 17 Jahren begann sie mit dem Tanzsport. Einer ihrer Trainer eröffnete Ende der 1990er in Wien eine Tanzschule und lud sie ein, bei ihm tätig zu sein. Bald danach begann sie ihre Tanzmeister Ausbildung, die sie mit Auszeichnung abschloss. Darüber hinaus konnte sie Erfahrungen in vielen sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern sammeln, von der Druckerei bis zum Ferienclub in Tunesien, in einer der größten RA- Kanzleien des Landes ebenso wie im WienMuseum, um nur einige Beispiele zu nennen.

Nach langjähriger Tätigkeit in einer Wiener Tanzschule übersiedelte sie 2008 nach St. Pölten, wo sie über neun Jahre Teil des Teams in einer der größten Tanzschulen Österreichs war (mit Standorten in Wien und St. Pölten). Aufgrund einer Umstrukturierung dieses Teams beschloss sie, den Weg in die Selbständigkeit zu gehen, um ihre ganz persönlichen Vorstellungen von Tanzunterricht umsetzen zu können.

Unsere Interviewpartnerin Susanne Paschinger besitzt eine eigene Tanzschule

 

Susanne, du bist seit mehr als 20 Jahren als Tanzmeisterin tätig. Welcher Tanz ist dein persönlicher Favorit und warum?

Eigentlich tanze ich alles gerne – wenn Partner und Musik passen, kann jeder Tanz der schönste sein. Wenn ich mich aber entscheiden muss, würde ich Balboa wählen. Ein eleganter Tanz aus der Swingfamilie, der in enger aber gleichzeitig entspannter Haltung getanzt wird, bei dem man flotte Füße braucht und der wunderbare Möglichkeiten bietet, die Musik humorvoll zu interpretieren.

 

Unter anderem bietet deine Tanzschule Salsa an. Es gibt verschiedene Ausführungen davon, der Fokus liegt aber auf dem L.A. Style. Was ist dieser Stil und worin unterscheidet er sich von anderen Arten des Salsas?

L.A. Style (L.A. steht für Los Angeles, wo er in den 1990ern entstand) zählt neben dem kubanischen zu den am weitest verbreiteten Salsastilen weltweit. Während die kubanische

Variante des Salsa sehr stark am Platz dreht, bewegen sich die Paare im L.A. Style auf einer Linie, man tanzt in einem sogenannten „slot“ (wie etwa auch im West Coast Swing), den man sich wie einen aufgemalten Schwebebalken vorstellen kann. Der Herr lädt nun die Dame ein, sich an ihm vorbei an das andere Ende des Slots zu bewegen, man spricht deshalb auch von „Cross Body Style“. Die Basisfigur dazu heißt „Cross Body Lead“: Der Herr macht Platz, die Dame tanzt – sich strikt auf der Linie fortbewegend – innerhalb eines Taktes an das andere Ende. Mit zunehmender Übung wird dieser Weg mit Drehungen „verziert“, vor allem die Damen dürfen sich hier „austoben“. L.A. Style betont die 1 in der Musik, was die Sache für unsere europäischen Ohren ein wenig erleichtert und das typische Tanzen „auf Linie“ hilft einerseits bei der Orientierung in den Figuren und ermöglicht es vielen Paaren, gleichzeitig am Parkett zu sein.

 

Welche Kleidung und Schuhe sind für den Salsa passend? Wie bestimmt ihr die passende Musik?

Bequeme Kleidung ist wichtig. Bei vielen Dreh- und Wickelfiguren werden die Arme über den Kopf gehoben, da sollte einen nichts einschränken. Auch die Schuhe sollten bequem sein. Wichtig ist, dass die Sohle nicht klebt, denn sonst machen Drehungen keinen Spaß. Damen können, müssen aber keineswegs (Tanz)Schuhe mit höheren Absätzen tragen. Guter Halt ist immer wichtiger als der Look. Wir haben eine große Musikauswahl zur Verfügung. Für die noch unerfahrenen Tänzer und Tänzerinnen spielen wir langsamere Songs mit gut hörbarer Rhythmusstruktur. Mit fortschreitender Tanzerfahrung und Übung wird auch die verwendete Musik anspruchsvoller.

 

Wo kann man seine Salsa-Tanzfähigkeiten demonstrieren? Gibt es Clubs oder Events, wo Salsa gern getanzt wird? Wie kann man sich über solche Veranstaltungen informieren?

Es gibt einerseits Partys und sogenannte „Socials“ (meist regelmäßig wiederkehrende Termine am selben Veranstaltungsort), die zwar grundsätzlich öffentlich sind, aber explizit für Tänzer und Tänzerinnen organisiert werden, anders als in den Clubs, in denen sich das tanzende und nicht tanzende Publikum mischt. Außerdem gibt es spezielle Events, als Kongresse oder Festivals bezeichnet, die (zumeist) ein Wochenende dauern und Workshops und Partys anbieten. Das Netz bietet hier die besten Informationsmöglichkeiten. Bei „einfach tanzen“ macht Salsa auch den Paaren außerhalb des Spezialunterrichts Spaß, weshalb wir sowohl im Ballroom-Unterricht, als auch bei unseren Practices (Übungsstunden) immer wieder „zwischendurch“ Salsa tanzen.

 

Tanzen, was das Zeug hält

Die Tanzschule einfach tanzen bietet eine breite Palette an verschiedenen Tanzrichtungen an. Lindy Hop, West Coast Swing, Salsa, Boogie und Discofox sind nur ein kleiner Auszug des Angebotes. Daneben gibt es noch den „Ballroom“, der eine Sammelbezeichnung für standard- und lateinamerikanische Tänze ist. Susanne Paschinger tanzt alles gerne. Besonders angetan hat es ihr der Balboa, aufgrund der humorvollen Interpretationsmöglichkeiten der Musik.

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