Reisen verbindet Menschen weltweit

Veröffentlicht am 24 Mai 2019 von Verena Arnold
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Das Reisen ist etwas Magisches. Wir erleben nicht nur neue Orte, sondern auch neue Menschen und neue Kulturen. Genau darum geht es Lea Hajner. In ihrem Reiseblog www.escape-town.com erzählt sie von ihren Abenteuern in fernen – oder weniger fernen – Ländern, gibt Tipps zu charmanten Hotels und zeigt ihre eigens ergatterten Souvenirs. Im Interview spricht sie darüber, wie sie zum Reisebloggen gekommen ist und was bei ihrer Ausrüstung nie fehlen darf.

 

Lea Hajner ist gebürtige Wienerin, seit 7 Jahren jedoch in Tirol in den Bergen zuhause. Studiert hat sie Journalismus, beziehungsweise Medienmanagement, an der FH Wien – damals noch mit Magisterabschluss. 2009 reiste sie 8 Monate lang alleine um die Welt und hatte das Glück direkt danach bei einer PR-Agentur anfangen zu können, die unter anderen Tripwolf, einen Reiseführer betreut hat. Schon bald wechselte sie dorthin und hat angefangen, immer tiefer in die Welt des Reisebloggens einzutauchen. So war sie früh dabei und konnte gute Kontakte knüpfen. Heute führt die 33-Jährige ihren Blog als One Woman-Show. Sie macht alles: recherchieren, schreiben, fotografieren und Fotos bearbeiten, publizieren auf verschiedenen Kanälen. Auch um  das Layout ihrer Website, inklusive Installation von Plugins, kümmert sie sich selbst. Für manche Projekte kooperiert sie allerdings mit Kollegen.

 

Ihr Blog dreht sich um Reisen und Outdoor-Erlebnisse. Im Grunde möchte sie zum Reisen motivieren, weil sie glaubt, dass es Menschen weltweit verbindet. Es hilft uns, andere zu verstehen und bringt uns neue Ansichten für den Alltag zuhause. Kurz: es macht uns zu besseren Menschen. Bei Abenteuer vor der Haustüre zieht es Lea Hajner meistens in die Natur. In den Bergen findet sie ein überwältigendes Gefühl der Erfüllung.

Reisen verbindet weltweit Menschen und bringt uns neue Ansichten

 

Lea, du betreibst nun seit mehreren Jahren den Blog escape-town.com, auf dem du über all deine Reisen, das gute Essen und vieles mehr berichtest. Wie bist du Reisebloggerin geworden? War das schon immer dein Traumberuf? Was liebst du am meisten daran?

 

Escape Town betreibe ich seit 2013, davor hatte ich einen Blog, den ich 2006 geschenkt bekommen habe. So hat alles angefangen. Dann kam ein Journalismus Studium, eine Weltreise und ein Job bei einem Reiseführer. Mit dem Umzug nach Innsbruck habe ich mich schnell selbstständig gemacht. Traumberuf? Ja und nein, von außen sieht man nur die schönen Seiten des Reisens und Erlebens, aber die meiste Zeit verbringe ich vorm Laptop und recherchiere, schreibe und bearbeite Bilder – nebenbei E-Mails und Organisatorisches, auch die Buchhaltung mache ich selbst. Am meisten liebe ich es tatsächlich, wenn ich etwas mache, was mir zu 100 % zusagt und meine Leser mitfiebern. Auch der Auftrag für das Buch “Ein Date mit dem Berg” (erschienen im August) hat mir große Freude bereitet, auch wenn ich andererseits viel lernen hab müssen in Sachen Verlagsarbeit. Aber das Thema an sich, war toll.

Ein Buch, welches Lea Hajner im Auftrag verfasste

 

Du hast schon sehr viele Länder bereist und dementsprechend viel erlebt. Was war dein außergewöhnlichstes Erlebnis, was du nie vergessen wirst? Wie planst du deine Reisen, sodass du immer genug erlebst?

 

Unzählige. In besonderer Erinnerung geblieben sind mir immer jene Orte, an denen kaum andere Touristen waren. 2009 in Burma oder Samoa zum Beispiel. Aber auch in den Alpen gibt es wunderschöne, fast menschenleere Orte 😉 Man muss also nicht weit reisen, um viel zu sehen. “Genug” erleben tut man immer, solange man sich darauf einlässt und den vermeindlich sicheren Hotelpool des Sternehotels verlässt und in das echte Leben eintaucht. Egal wo.

 

In deinen Artikeln und auf Instagram postest du immer atemberaubende Fotos von deinen Reisen. Wie sieht deine Ausrüstung für längere Auslandsreisen aus? Was darf auf keinen Fall fehlen?

 

Wirklich länger bin ich leider nicht mehr unterwegs. Maximal drei Wochen am Stück. Das ist auch gut so, ich will keine moderne Nomadin sein, ich finde das schrecklich und könnte so nicht auf Dauer produktiv sein. Aber auf kleineren Reisen: mein uralter, treuer Burton Trolley, fast immer ist meine Daunenjacke dabei (sei es nur für den Flieger oder als Kopfpolster), meine Kamera natürlich und sämtliches Equipment dafür und ein Notizbuch. Da bin ich meist oldschool.

Auf Instagram präsentiert Lea wunderschöne Fotos von ihren Reisen

 

Was sind deiner Meinung nach die größten Vor- und Nachteile vom vielen Reisen? Sollte jeder Mensch mindestens einmal eine große Reise in ein fernes Land unternehmen? Warum?

 

Ja, weil ich denke, dass Reisen verbindet und die Welt zu einem freundlicheren Ort macht.

 

Immer mehr junge Studienabsolventen machen eine mehrmonatige Auslandsreise bevor sie einen fixen Job suchen. Was für Tipps kannst du ihnen geben? Welches Land könntest du für eine unvergessliche Reise empfehlen?

 

Losreisen mit Lonely Planet und ihn dann bewusst ignorieren. Wer günstig reisen will – und schnell neue Leute kennenlernen möchte – tut sich in manchen Ländern leichter als in anderen. Zum Beispiel in Bangkok lerne ich schneller andere Reisende kennen, als in Kalifornien. Mit Couchsurfing beispielsweise kann man aber weltweit schnell Kontakte zu Einheimischen knüpfen. Wer sich das nicht traut, fängt mit Hostels an. Reisen ist eine Schulung der eigenen Gefühle und des Selbstvertrauens. Mit der Zeit wird’s einfacher.

Mit Couchsurfing lernt man weltweit schnell Einheimische kennen

 

Reisen bedeutet persönliche Entwicklung

Wir fordern uns selbst beim Reisen heraus, vor allem all jene, die es alleine wagen. Schließlich gilt es, sich zu überwinden, um beispielsweise neue Bekanntschaften zu schließen. Doch genau das ist das Reizvolle daran, denn so entwickeln wir uns weiter.

Wir bedanken uns bei Lea Hajner für das interessante Gespräch und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg mit ihrem Blog www.escape-town.com.

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