Leidenschaft für perfekte Fotos

Veröffentlicht am 28 November 2018 von Verena Arnold
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Das ist wohl die Grundvoraussetzung, wenn man mit Fotografie seinen Lebensunterhalt verdienen möchte. Dazu gehört die Bereitschaft, alles zu lernen, was notwendig ist, um perfekte Fotos schießen zu können. Es geht ja nicht nur um die Foto-Technik an sich, sondern auch um den richtigen Umgang mit dem Werkzeug Kamera, Belichtungszeiten, Filter, Lichtführung, Kreativität und vieles mehr.

Um mehr über die Kunst des perfekten Fotos und den Beruf des Fotografen zu erfahren, haben wir mit dem 1963 in Wien geborenen Fototrainer, Harald Mizerovsky, gesprochen, der bereits mit 12 Jahren angefangen hat, zu fotografieren und seine Kenntnisse Autodidakt immer weiter vertieft hat. Im Alter von 16 bis 19 Jahren hat er zahlreiche Fotowettbewerbe gewonnen und Auszeichnungen für die fotografische Arbeit erhalten.

Vielseitig interessiert hat er mehrere Ausbildungen, studierte BWL an der Wirtschaftsuniversität Wien. In späterer Folge kam eine Berufsausbildung als diplomierter Hypnotic Minddesign Instructor dazu. Wissen über EDV, IKT und Fotografie bzw. Filmproduktion wurde über die Jahre Autodidakt und durch Seminare ergänzt. Und schon mit 23 Jahren ging er den Weg in die Selbstständigkeit als Trainer, was zu dieser Zeit ungewöhnlich war, da Erwachsenenbildung und der Beruf des Trainers noch relativ unbekannt waren, im Gegensatz zu heute, wo es für viele Menschen ganz selbstverständlich ist, ein Leben lang zu lernen.

Während des BWL Studiums im Alter von 24 Jahren, hat er seine Fotoausrüstung verkauft, mit der Absicht auf die Digitale Fotografie zu warten und war ab 1999 als Fototrainer und Berater für Unternehmen wie Agfa, Konica-Minolta, Sony, Olympus, Lexmark zum Thema Digitale Fotografie tätig und hatte zusätzlich als Fachredakteur und Buchautor zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema Digitale Fotografie. Heute ist er zum einen als Berufsfotograf, Fototrainer und Sachbuchautor tätig. Aber durch die Nachfrage der Kunden entwickelten sich weitere Tätigkeitsfelder. So hat er eigentlich mehrere Berufe, die sich alle um das Thema Kommunikation drehen. In Wort, in Bild, persönlich und fernmündlich bzw. schriftlich. IKT Trainer und Berater, Berufsfotograf, Hypnoselehrer, Kommunikationstrainer, BWL Coach. Das Team Mizerovsky schult sehr große österreichische Unternehmenseinheiten.

Als Schulungsbetrieb in der Erwachsenenbildung ist das Team als typische Agentur organisiert. Selbständige Trainer aus den Bereichen IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie), Multimedia, BWL und zwischenmenschlicher Kommunikation sind für die Kunden tätig. Die Anzahl der Partner wird seit 33 Jahren an die Bedürfnisse der Kunden angepasst, wie auch die Ausbildungsangebote im Bereich Fotografie.

Unser Interviewpartner und Fotograf Harald Mizerovsky

 

Welche Fotokurse stehen bei Ihnen zur Verfügung? Was lernt man in diesen Kursen? Für wen sind die Kurse geeignet?

Unsere Fotokurse sind sowohl teilnehmerzentriert als auch themenzentriert. Neben den Anfänger- und Fortgeschrittenen Fotokursen, bieten wir Themenkurse wie z.B.: Porträtfotografie, Fotostudio, Makrofotografie, Landschafts- und Reisefotografie, Produktfotografie, Mode und Fashion usw. an. Unseren Fotolehrgang, der jedes Jahr einmal in Wien stattfindet bietet eine gesamte Ausbildung für angehende Fotografen inklusive Zertifikat. Die Kurse sind nicht nur für angehende Fotografen, sondern in der neuen digitalen Welt auch für Blogger, Youtuber, Redakteure und Mitarbeiter in Abteilungen wie Marketing, Werbung und P.R. geeignet.

 

Welche Fähigkeiten und Eigenschaften sollte man für den Beruf mitbringen? Wie können junge Leute herausfinden, ob dieser Beruf das Richtige für sie ist?

Neben den fotografischen, handwerklichen Tätigkeiten gehören Kreativität, Kommunikationskompetenz, unternehmerisches Denken und Softwarewissen zum Beruf des Fotografen. Der visuelle Wahrnehmungskanal sollte ausgeprägt sein und immer weiter entwickelt werden. Fotografen kommunizieren auch mit vielen Menschen (Kunden, Lieferanten, Werbeagenturen, Werbetexter, Druckereien, usw.). Deshalb sollte man Freude an der Arbeit mit seinen Mitmenschen haben. Das wichtigste für diesen Beruf ist allerdings, die Liebe zum Beruf. Was man gerne macht, macht man auch gut.

 

Wie kann man an diesen Fotokursen teilnehmen? Welche Ausrüstung sollte man mitbringen?

Die Fotokurse können auf unserer Website online gebucht werden. Als Ausrüstung zu Beginn genügt eine Fotokamera, die manuell bedienbar ist (DSLM, DSLR oder Systemkamera mit Wechselobjektiven). Ein Systemblitz zur Kamera passend und ein Stativ runden die Einsteiger Ausrüstung ab. Für weiteres Zubehör, aber auch schon beim ersten Kamerakauf, bieten wir Einkaufsberatung (persönlich oder online) an. Teilnehmen darf man ab 18 Jahren (ab dem 16. Lebensjahr mit schriftlicher Erlaubnis der Erziehungsberechtigten). Oft geben Teilnehmer zu viel Geld für ihre Ausrüstung aus. Dabei wäre es besser in die Aus- und Weiterbildung zu investieren. Nicht die Kamera macht das Foto, sondern Fotografen machen die Fotos!

 

Wie lange dauert ein Kurs? Welches Zertifikat bekommt man am Ende des Kurses? Kann man nach diesen Kursen schon als Fotograf arbeiten?

Die Kurse sind in modularer Weise themenspezifisch eintägig. Somit kann sich jeder Teilnehmer seine Ausbildungsmodule nach jeweiligem Interesse zusammenstellen. Für alle, die Fotografie in späterer Folge beruflich umsetzen wollen, empfehle ich den Fotolehrgang inklusive Zertifikat. Das Zertifikat kann ein Türöffner für den Job als Foto Assistent sein oder als Nachweis über fotografisches Wissen in angrenzenden Berufsbildern (Grafiker, Online Redakteur, usw.) dienen. Der Lehrgang bietet einen praxisnahen Querschnitt fotografischer Tätigkeit. Absolventen des Fotolehrgangs werden für den möglichen Weg in die Selbständigkeit weitere Seminare in den Bereichen BWL, Steuerrecht, Unternehmensgründung empfohlen. Für fotografische Tätigkeiten im Angestelltenverhältnis ist das natürlich nicht notwendig.

Gruppenfoto vom Lehrgang in Wien

 

Hobby oder Beruf

Je nachdem, was man anstrebt, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, sich Kenntnisse zum Thema Fotografie anzueignen. Es gibt Kurse, die sich in erste Linie an Hobby-Fotografen richten, aber auch solche, die das Wissen vermitteln, was die Grundlage für eine selbstständige Tätigkeit als Fotograf bilden kann. So ist es auch möglich, sich später neu zu entscheiden und aus dem Hobby eventuell einen Beruf zu machen. Wir danken  Harald Mizerovsky für dieses informative Gespräch.

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