Hochzeitsfotografie – Einmal für die Ewigkeit

Veröffentlicht am 8 Juli 2019 von Verena Arnold
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Kann es einen schöneren Beruf geben, als den des Hochzeitsfotografen? Die Antwort ist nicht schwierig- schließlich sind Fotografen hautnah dabei, wenn sich zwei Menschen das Jawort geben. Als Hochzeitsfotograf braucht es ein Gespür für Situationen und Momente, um genau im richtigen Augenblick den Auslöser zu drücken. Es ist eine vertrauensvolle Aufgabe, denn schließlich möchte jedes Hochzeitspaar die schönsten Momente für die Ewigkeit bewahren. Aus diesem Grund macht es Sinn, sich an den Hochzeitsfotografen seines Vertrauens zu wenden.

Wir haben mit dem Grazer Fotografen Michael Kainz (51) gesprochen, um mehr über dieses interessante Thema zu erfahren. Der gebürtige Wiener ist über Umwege zur Fotografie gekommen, denn ursprünglich absolvierte er eine Lehre im Vertrieb sowie eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Neben seiner Tätigkeit im Wertpapierhandel war er außerdem über zwei Jahrzehnte im Vertrieb tätig. Klassische Wassermänner sind Freigeister und Querdenker und als solcher fühlte er sich schlussendlich fehl am Platz in seinem erlernten Beruf. In Berührung mit der Fotografie kam er durch seinen Vater, der als Hobbyfotograf im Badezimmer seine Dunkelkammer eingerichtet hatte. Auch sein Bruder ist in der gleichen Branche tätig. Michael hat um 2003 in der Sportfotografie Fuß gefasst und sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Heute hilft er als Profifotograf und Fotocoach Hobby- und Hochzeitsfotografen auf ihrem Weg zu tollen Bildern. Das alles läuft unter www.kainz-pictures.at. Außerdem ist er im Bereich der Immobilienfotografie tätig. 

Die Hochzeitsfotografie mit wedding-pictures.at war der logische Schritt seiner Entwicklung. Michael arbeitet mit anderen Fotografen zusammen, die über ihn die Aufträge erhalten. Sein Ziel ist es eine Plattform für Hochzeitskunden mit verschiedenen Wünschen und Budgets aufzubauen. Er hat viele Sport- und Veranstaltungsevents fotografiert – ein Bindeglied zur Hochzeitsfotografie. Denn als Hochzeitsfotograf muss man Sport, Reportage, Portrait, Produkt und Veranstaltungsfotografie in einem beherrschen und auch abseits des Hauptgeschehens besondere Momente erkennen und einfangen können. Dadurch unterscheidet sich wedding-pictures.at auch von anderen Fotostudios. Über die Website bekommen Brautpaare außerdem eine Fülle an Tipps und Infos für ihre Hochzeitsvorbereitung. Im Lauf der Jahre hat er vieles zusammengetragen und stellt seinen Erfahrungsschatz kostenlos zur Verfügung. Dazu gibt es eine ausführliche Broschüre, die das Paar erhält.

Michael ist einfach ein Multitalent – während der Hochzeit kann er spontan Krawattenknöpfe binden, weinende Kinder mit einem Lolli trösten oder der Braut beim Kleid mit einer Sicherheitsnadel helfen. Das Full Service beginnt mit einer nützlichen Welcome-Box für das Brautpaar und endet mit einem kleinen Geschenk zum ersten Hochzeitstag.

Michael Kainz ist Fotograf und stand uns im Interview Rede und Antwort

 

Michael, inwiefern verfolgst du Neuigkeiten aus der Fotowelt? Welche Magazine oder andere Ressourcen, die sich auf das Fotothema spezialisiert haben, findest du besonders interessant? Gibt es in der Fotobranche Figuren, die dich begeistern oder auf bestimmte Weise deine Tätigkeit beeinflussen?

Die meisten News erhalte ich natürlich online, zusätzlich habe ich die eine oder andere Fachzeitschrift abonniert. Durch Fachbücher kann ich andere Stile und Ideen aufnehmen. Besonders die Bücher von Roberto Valenzuela sind hier zu nennen.

Lord Snowdon inspiriert mich, weil sein unkonventioneller Umgang erfrischend war, Newton oder Leibovitz können immer wieder mal herangezogen werden, um neue Ideen für Bilder zu finden.

 

Wie sieht bei dir normalerweise die Vorbereitung zu einem Fotoshooting aus? Welche Details besprichst du mit den Kunden unbedingt im Voraus? Wie werden Shooting-Konzepte erfunden und geplant?

Meine liebsten Aufträge sind Veranstaltungen oder Hochzeiten, deshalb sind hier eigentlich keine Konzepte erforderlich. Trotzdem ist für mich eine umfassende Vorbereitung – indem ich möglichst viele Infos einhole – wichtig, damit ich dann immer genau weiß, was als nächstes passieren wird. 

Ich habe bei einer Hochzeit einen eigenen Fragebogen, den das Brautpaar vorher für mich ausfüllt. Dort finde ich dann alle Infos wie z.B. den Zeitablauf, alle Kontaktdaten, aber auch Dinge wie die Lieblingslieder der beiden und wie sie sich kennengelernt haben. Die Musik kann man dann z.B. beim Paarshooting mit einer kleinen Box mitlaufen lassen und das Paar kann ganz entspannt posieren. In den meisten Fällen schaue ich mir die Locations vorab an, um gute Fotospots zu finden.

Ich arbeite auch gerne mit Festbrennweiten. Durch die Fülle an Infos weiß ich eigentlich immer schon, welche Brennweiten ich einsetzen werde, wo ich mich positioniere und welche Motive wichtig sind.

 

Welche Utensilien verwendest du bei der Fotobearbeitung am liebsten und warum?

Die Bilder werden hauptsächlich über Adobe Lightroom bearbeitet, in einzelnen Fällen auch in Photoshop. Über die Jahre habe ich mir verschiedene Presets abgespeichert, die mir Korrekturen von mehreren Bildern in einem Schritt ermöglichen. Ich arbeite auch noch ganz klassisch mit der Computermaus, keine Ahnung warum ich mit dem Stift einfach nicht warm werde…

Veranstaltungen und Hochzeiten sind seine liebsten Aufträge

 

Ein Fall für den Profi

Der schönste Tag im Leben zweier Menschen will gut geplant sein. Dazu zählt eben auch die Frage, wer für die Hochzeitsfotografie zuständig sein soll. Am besten übergibt man diese wichtige Aufgabe einem Hochzeitsfotografen, denn keiner weiß besser, worauf es ankommt. Neben der genauen Planung im Vorfeld überzeugt ein Hochzeitsfotograf durch jede Menge professionelles Wissen und Feingefühl für Situationen.

Vielen Dank an Michael Kainz für dieses Gespräch und den interessanten Einblick in seinen Beruf.

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