Für Menschen und mit Menschen arbeiten

Veröffentlicht am 1 Juni 2020 von Verena Arnold
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Das Leben selbst in die Hand nehmen, an seinen Zielen arbeiten und einfach nur glücklich sein – das wünschen sich wohl alle Menschen. Warum wir uns aber oft unwohl fühlen, plötzlich jeder Weg falsch scheint und wir uns schließlich gar nicht mehr für eine bestimmte Richtung entscheiden können, hat jedoch von Mensch zu Mensch verschiedene Ursachen. 

Hier gibt es glücklicherweise Profis wie Mag. Sandra Manich, die mit ihrer Erfahrung aus so manchen Sackgassen helfen können: Die 48-Jährige stammt aus Steyr in Oberösterreich und lebt heute mit ihrem Mann und zwei Kindern in Wien. Sandras Karriere begann mit ihrem Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien und ihrer Tätigkeit in der Werbe- und Marketingbranche. 22 Jahre lang war sie Kundenberaterin und Etatdirektorin für namhafte Werbeagenturen, aber auch Leiterin der Unternehmenskommunikation, Marketingleiterin und Pressesprecherin einer international tätigen Unternehmensgruppe. 

Nach dieser Zeit habe sie aber beschlossen, mehr für Menschen und mit Menschen zu arbeiten, verrät uns Sandra im Interview. So gründete sie ihr Einpersonenunternehmen „better life coach Sandra Manich“ und darf sich heute als diplomierter Mental-Coach, Diplom-Mental-Trainerin und psychologische Beraterin bezeichnen. Zudem coacht Sandra auch in einem Praxiszentrum im 7. Wiener Gemeindebezirk. In diesem Zentrum namens TuDirGut.wien arbeiten sechs Frauen auf selbständiger Basis, die sich auch untereinander tatkräftig unterstützen. 

Sandra Manich ist Better-Life-Coach

 

Sandra, du bezeichnest dich als Better-Life-Coach und gibst an, Expertin für ein gutes Lebensgefühl und eine bessere Lebensqualität zu sein. Welche Charaktereigenschaften und welche Einstellung bringst du als Life Coach mit? Muss man eine bestimmte Ausbildung ablegen, um als Coach tätig zu sein?

Was mich als Coach ausmacht, können wahrscheinlich meine KlientInnen am besten beantworten. Aus ihren Feedbacks weiß ich, dass sie meine wertschätzende und liebevolle Art besonders schätzen. Mein Ziel ist es, dass die Menschen etwas gelassener und glücklicher durchs Leben gehen, wenn sie mich als Coach engagieren. Ich verfüge über eine gute Intuition und kann sehr gut (mit dem Herzen) zuhören.

Grundsätzlich ist Coaching kein reglementiertes Gewerbe (im Gegensatz zur psychologischen Beratung) und man braucht keine bestimmte Ausbildung. Ich halte es aber für immens wichtig, sich das richtige Werkzeug dazu anzueignen! Ich persönlich habe nicht nur eine Coaching-Ausbildung, sondern auch eine Ausbildung zur psychologischen Beraterin (Lebens- und Sozialberaterin) absolviert, d.h. ich darf nicht nur im beruflichen Kontext mit meinen KlientInnen arbeiten, sondern auch Menschen in Krisen begleiten.

Oberste Prämisse für uns Coaches ist die Verschwiegenheit, dazu sind wir ausdrücklich verpflichtet. Ich bin empathisch, klar und strukturiert, kann den Fokus gut auf das Wesentliche richten. Und nicht zuletzt verfüge ich über die Fähigkeit, meine eigene Sicht der Dinge zurückzustellen. Was zählt, ist das, was mein/e KlientIn denkt und fühlt. Dort versuche ich sie/ihn abzuholen.

 

Mit welchen Beschwerden und Sorgen kontaktieren dich deine KlientInnen häufig? Welche Fragen werden dir oftmals gestellt? Welche Ratschläge gibst du deinen Kunden oftmals? Und welche Grundregeln sollte man beachten, um ein glücklicheres und erfüllteres Leben führen zu können?

Vielen fehlt die Struktur und die Klarheit im Leben. Sie tun sich schwer mit Entscheidungen oder wissen nicht, wie sie sich in Konfliktsituationen verhalten sollen. Häufig geht es um eine berufliche Neuorientierung, wenn sich meine KlientInnen in ihrem derzeitigen Umfeld nicht mehr wohlfühlen. Auch die Themen Überlastung und Stress kommen oft vor. Ganz generell würde ich sagen, sie würden gerne über die Fähigkeit verfügen, mehr Glück zu empfinden.

Ich versuche meinen Kunden gar keine Ratschläge zu geben, denn „Ratschläge sind auch Schläge“. Stattdessen unterstütze ich sie dabei, ihren eigenen Weg und die Lösung zu finden, die zu ihnen passt. Denn wenn ich eine Lösung für gut erachte, heißt das noch lange nicht, dass sie für meine/n KlientIn passt. Mein Ziel ist es, dass die KlientInnen ein Aha-Erlebnis bei mir haben und bei sich selbst ankommen. Es nützt ihnen nämlich nichts, wenn sie in meiner Welt ankommen.

Die wichtigste Regel ist, sich nicht mit anderen zu vergleichen. Da halte ich es mit dem dänischen Philosophen Kierkegaard, der sagt: „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“ Viele erliegen der Illusion, durch mehr Geld, ein großes Haus, ein teures Auto, einen neuen Lebenspartner etc. glücklich zu werden und ein perfektes Leben zu führen, so wie viele es uns auf Facebook tagtäglich glauben machen wollen. Nur wird niemand auf Dauer durch solche Highlights glücklich. Stattdessen können wir Tag für Tag dazu beitragen, dass wir mehr Lebensqualität und letztendlich mehr Glücksgefühle spüren. Wie das geht? Ein guter Anfang wäre, uns selbst zu akzeptieren – so wie wir sind und lernen loszulassen, was uns unglücklich macht.

Sie unterstützt ihre KlientInnen dabei, den eigenen Weg zu finden

 

Mit welchen Utensilien arbeitest du, um deinen Klienten zu zeigen, dass ein glücklicheres und gelassenes Leben möglich ist. Was gehört zu deiner Grundausstattung als Coach? Worauf kannst du auf keinen Fall verzichten?

Ich brauche im Grunde keine Utensilien zum Angreifen. Ich verfüge über 48 Jahre Lebens- und mehr als zwei Jahrzehnte Managementerfahrung. Zudem habe ich viele Höhen und auch Tiefen erlebt, das macht mich zu dem, was ich bin und das ist auch meine wichtigste Grundausstattung. Es ist alles in mir, könnte man sagen. Nicht verzichten möchte ich auf eine angenehme und vertrauliche Atmosphäre, die ich meinen KlientInnen in unserer Praxis gut bieten kann.

 

Was machst du als Better-Work-Life-Coach? Wie läuft eine Beratung in diesem Bereich ab? Auf welche Themen gehst du ein? Für welche Personengruppen ist dieses Coaching vor allem geeignet?

Zuerst kommen die InteressentInnen zu einem unverbindlichen und kostenlosen Kennenlerngespräch zu mir in die Praxis. Nach diesem Erstgespräch können beide – KlientIn und Coach – sagen, ob sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. Ich sage absichtlich ZusammenARBEIT, da ich vom Coachee auch wirklich erwarte, dass er bereit ist, für ihre/seine Zielerreichung zu arbeiten. Der Großteil der Coachings verläuft als Einzelcoaching in Form von gezielter und strukturierter Gesprächsführung meinerseits, aber auch Methoden aus dem mentalen Training kommen zum Einsatz oder Entspannungstechniken. – Je nachdem, was der Coachee gerade braucht.

Am Anfang jeder Einheit frage ich den Coachee, woran er HEUTE gerade arbeiten möchte, was SEIN Thema für diese Sitzung ist. Das kann eine Zielarbeit sein, das kann aber auch sein, dass er sich am Vortag furchtbar über jemand anderen geärgert hat. Es ist also komplett flexibel, der Mensch kommt immer vor der Methode.

Bei den Personengruppen nehme ich niemanden aus, egal ob weiblich oder männlich, jung oder alt, selbständig oder angestellt, wie auch immer. Wichtig ist mir nur die Abgrenzung zur Psychotherapie und Psychiatrie. Im Gegensatz dazu arbeite ich nur mit (psychisch) gesunden Menschen.

Vorab gibt es ein Kennenlerngespräch

 

Gezielt an Problemen arbeiten 

Die Klienten sind vor allem von der freundlichen und einfühlsamen Art begeistert, die Sandra immer an den Tag legt. Zudem schafft sie es, sich stets auf das Wesentliche zu konzentrieren und individuell auf Probleme einzugehen, ohne ihre persönlichen Ansichten einfließen zu lassen. – Jeder hat ganz eigene Erfahrungen und eine eigene Wirklichkeit, in der er sich letztlich glücklich fühlen möchte. Dabei möchte Sandra unterstützen, indem sie unter anderem für eine angenehme Atmosphäre sorgt und die Möglichkeit gibt, in jeder Sitzung gezielt an einem aktuellen Thema zu arbeiten.

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