Fotoreisen – eine besondere Art, die Welt zu entdecken

Veröffentlicht am 18 März 2019 von Verena Arnold
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Natürlich macht fast jeder Urlauber auf seinen Reisen Fotos. Aber dies ist nicht vergleichbar mit gezielten Fotoreisen, auf denen man angeleitet wird, wo man die besten Motive findet und wie man diese optimal fotografiert. Im Grunde verbindet eine Fotoreise Urlaub mit Weiterbildung und am Ende hat man noch unvergleichliche Fotos als Erinnerung.

Ein Mann, der solche Fotoreisen organisiert, ist Mark Pingert. Der 40-jährige Fotograf, der in Öhringen im wunderschönen Hohenlohe geboren wurde, hält sich mit Triathlon fit und ist in seiner Freizeit schon immer gern gereist.

Ursprünglich kommt er aus dem IT-Sektor und hat eine Ausbildung, die er als staatlich geprüfter Informatiker abgeschlossen hat. Aber schon auf dem Weg zum Informatiker wurde ihm klar, dass er nicht sein gesamtes Arbeitsleben hinter einem Bildschirm verbringen wollte. Daher entschied er sich für einen neuen Weg und wurde Lehrer. In den Ferien pflegte er seine Hobbys, vor allem Reisen und Fotografieren. Und so ergab sich, dass er letztendlich die Fotografie zu seinem Beruf machte.

Vor 5 Jahren gründete er zusammen mit Joanna Gackstatter das Unternehmen REDLEAF PHOTOGRAPHY und arbeitet seitdem mit ihr perfekt als Team zusammen. In Kooperation mit einem Reisebüro führen sie Fotoreisen in die USA und nach Kanada durch. Die Reisen werden von ihnen konzipiert, organisiert und durchgeführt. Sie zeigen ihren Teilnehmern wie sie Weltstädte wie zum Beispiel New York, San Francisco oder Toronto am besten fotografieren.

Wenn er nicht auf Fotoreise ist,  führt er Fotoworkshops am Bodensee, im  Monbachtal oder Colmar durch. Er unterstützt  seine Teilnehmer, ihre fotografischen Fähigkeiten zu erweitern und legt bei all seinen Destinationen großen Wert auf Individualität und eine besondere Umgebung – Fotokurse mit Urlaubsfeeling sozusagen. Die Teilnehmer konzentrieren sich nur auf die Fotografie und den Rest erledigt REDLEAF PHOTOGRPAHY.

Mark Pingert ist Fotograf und bietet Fotoreisen an

 

Mark, welche Verbindung hast du zu Nordamerika? Weshalb eignet sich der Kontinent nach deiner persönlichen Einschätzung besonders für Fotoreisen und Workshops?

Nordamerika habe ich schon viele Male besucht und so intensiv erlebt, dass es der logische Schritt war, genau dorthin Fotoreisen anzubieten. Egal ob Chicago, Las Vegas, Montreal, New York, San Francisco oder Toronto, jede Stadt hat ihren eigenen Charme und bietet unzählige Möglichkeiten zu fotografieren.

Durch die vorhandene Infrastruktur (Nahverkehr, Restaurants, Kultur- und Sportangebot) und meine Sprachkenntnisse (fließend Englisch und Französisch) ist es möglich, ein interessantes und abwechslungsreiches Programm für meine Teilnehmer anzubieten.

 

Bei einem Blick auf die Themen des Workshops fällt uns neben den Grundlagen der Fotografie oder den Kameraeinstellungen die Frage „Wo sind die Grenzen des Machbaren?“ auf. Welche Themen werden hier besprochen und wo liegen für dich die Grenzen?

Hier werden sowohl die technischen Grenzen besprochen als auch die sinnvollen Grenzen. Mittlerweile sind die technischen Grenzen schon extrem weit nach hinten verschoben, so dass man Bilder bei Lichtverhältnissen machen kann, von denen man vor 20 Jahren nur träumen konnte. Andererseits sind die Bilder bei besserem Licht, also weit weg vom technisch machbaren, deutlich schöner. Leider hat nicht jeder Fotograf beliebig viel Zeit, um auf die perfekten Bedingungen zu warten und ich zeige meinen Kursteilnehmern, wie man trotzdem das bestmögliche Ergebnis aus einer Situation herausholen kann.

Zu Nordamerika hat Mark eine besondere Verbindung

 

Welches Utensil verwendest du für die Fotoworkshops und Fotoreisen neben deiner Kamera am liebsten und warum? Welche Art und Marke nutzt du? Worin besteht der besondere Pluspunkt bei diesem Gegenstand?

Für die Nachtfotografie ist ein Stativ unverzichtbar. Seit vielen Jahren benutze ich ein Manfrotto 055 Stativ in der Carbon Variante. Durch den Einsatz von Carbon ist das Stativ deutlich leichter als ein Aluminium-Modell. Das macht sich beim Tragen und im Koffergewicht auf meinen Fotoreisen bemerkbar.

 

Welche Fotoreisen sind in naher Zukunft geplant? Werden auch Länder außerhalb von Nordamerika bereist? Wie erfolgt die Auswahl der Orte, die während der Fotoreisen besucht werden? Handelt es sich bei den Foto- Locations um gewisse Hotspots der Städte?

Ganz aktuell haben wir ab diesem Jahr eine Fotoreise auf Mallorca/Spanien im Programm, da wir auf Messen vermehrt Anfragen nach näheren Zielen und Landschaftsfotografie hatten.  

Die Auswahl der Locations erfolgt nach den Fotomotiven, den klimatischen Bedingungen, der Erreichbarkeit und dem sonstigen kulturellen Angeboten.

Die Hotspots haben wir selbstverständlich in unserem Programm, da man solche Bilder einfach machen möchte. Wir haben aber auch immer einen Wunsch-Thementag im Programm, und bieten damit die Möglichkeit, auf ganz spezielle Bilderwünsche einzugehen. Auf unserer Homepage sind alle Fotoreisen und Fotoworkshops nachzulesen.

Neu ab diesem Jahr sind Fotoreisen nach Mallorca

 

Hobbys, die sich perfekt ergänzen

Bei den Aktivitäten Reisen und Fotografie ist die Kombination perfekt. Als Fotograf nimmt man seine Umwelt ganz besonders wahr. Am Ende der Reise hat man dann auch noch wundervolle Fotos, die ganz besondere Erinnerungen darstellen oder sogar außergewöhnliche Dokumentationen der Reise sein können. Und wer weiß – eventuell entwickelt sich bei einigen Teilnehmern so einer Reise sogar die Leidenschaft weiter, so dass auch bei ihnen daraus ein neuer Beruf werden kann. Vielen Dank an Mark Pingert für seine Zeit und den Einblick in seinen Beruf.

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