Fotografie als offenes System

Veröffentlicht am 12 Mai 2019 von Verena Arnold
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Als Fotograf lernt man nie aus. Jedes Shooting bringt neue Lernprozesse und neue Erfahrungen mit sich. Letzten Endes spielt das Technische heute nur noch eine untergeordnete Rolle. Es ist der Schatz an Erfahrungen aus den vielen Produktionen, der die Qualität eines Fotografen ausmacht. Deshalb ist es auch so wichtig, dass er sich auf jede neue Aufgabe vollkommen unvoreingenommen einlässt.

Der 28-jährige Michael Stabentheiner ist im Lesachtal in Kärnten groß geworden.Inzwischen lebt Michael in Klagenfurt. Bereits früh hatte ihn die Begeisterung für das Fotografieren gepackt. Diese Begeisterung hielt bei Michael Stabentheiner auch während seines Betriebswirtschaftsstudiums an. Die ersten Jobs nahm Michael neben seinem Beruf als IT-Techniker und seines Studiums an.

Dieses nebenberufliche Fotografieren begann mit 20 Jahren, so dass Michael, als er die Fotografie vor 2 Jahren zu seinem Hauptberuf machte, bereits 6 Jahre Berufserfahrung hatte. So wie er das Fotografieren autodidaktisch gelernt hat, ist er auch heute für alles offen, was auf ihn zukommt und in keiner Weise auf bestimmte Bereiche festgelegt. Michael Stabentheiners Erfahrungen in der IT-Branche helfen ihm im Umgang mit allen digitalen Medien.

Wir haben den Fotografen Michael Stabentheiner interviewen können

 

Michael, du bietest mehrere Arten der Fotografie an – von Hochzeit bis zur Werbung. Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Eine klare Lieblingsbeschäftigung zu definieren ist für mich sehr schwierig. An der Fotografie reizt mich vor allem die Vielfalt der unterschiedlichen Möglichkeiten. An dem einen Tag nimmt man Fotos für Werbekampagnen bei einem Industrieunternehmen auf, an einem anderen Tag ist man an den landschaftlich schönsten Plätzen für Tourismusregionen unterwegs und an einem anderen Tag darf man Hochzeitspaare an einem ihrer schönsten Tage in ihrem Leben begleiten. Gerade diese Vielfalt und die Abwechslung macht es für mich interessant.

 

Wie bist du Berufsfotograf geworden? Welche Ausbildungen hast du gemacht?

Ganz einfach – durch meine Leidenschaft. Ich habe vor vielen Jahren, als ich mir meine erste Kamera leisten konnte, mit der Fotografie begonnen. In dieser Zeit ist mein Know How und auch meine Selbstständigkeit gewachsen, so dass ich mich seit rund 2 Jahren der Fotografie und der Filmproduktion hauptberuflich widme. Mein Background als IT Techniker hilft mir hierbei in vielen technischen Angelegenheiten, die die digitalen Medien und deren Anforderungen mit sich bringen. Neben meiner beruflichen Laufbahn hilft mir auch mein Studium in der Betriebswirtschaft vor allem für wirtschaftlichen Fragen und Herausforderungen.

Auch Hochzeitsfotografie bietet der 28-Jährige an

 

Welche Utensilien hast du immer bei dir, wenn du beruflich unterwegs bist?

Natürlich meine Kamera. Grundsätzlich habe ich immer meine Nikon D850, verschiedene Objektive vom Weitwinkel bis Tele, Zoomobjektive, aber auch Festbrennweiten mit dabei. Weitere Utensilien hängen immer von der Zielsetzung der Produktion ab. Zum einen ist es entweder mein portables Studio Set up für Shootings on Location, zum anderen motorisierte Slider und Gimbals für Videoprojekte.

 

Was ist dein Antrieb? Warum hast du dich für die Fotografie entschieden?

Als ich die Fotografie neben meinem Job betrieben habe, musste ich sämtliche Urlaubstage für Fotoproduktionen aufbrauchen. Denn mit der Zeit ist diese Doppelbelastung für keinen der beiden Jobs von Vorteil, damals stand ich vor der Entscheidung. Gewonnen hat die Fotografie, da ich hier meiner Leidenschaft nachgehen und mich den unterschiedlichsten Herausforderungen stellen kann, oft zu den schönsten Plätzen gelange und dieses Umfeld dann meinen Arbeitsplatz nennen darf. Es gibt nicht viele Jobs in denen man so viel Abwechslung hat wie in der Fotografie.

In der Fotografie gibt es viel Abwechslung

 

Wechsel ist ein Grundmotiv in der Fotografie

Immer wieder betonen Fotografen, dass der ständige Wechsel einen besonderen Reiz in ihrem Beruf ausmacht. Wechsel der Aufgaben, der Motive, der Auftraggeber, aber auch Wechsel des Handwerkszeugs, der Kameras, der Objektive und der sonstigen Hilfsmittel. Inzwischen wechseln die meisten Fotografen auch zwischen Videokamera und Fotoapparat. Dieser ständige Wechsel fordert hohe Aufgeschlossenheit und Aufmerksamkeit für das jeweils anstehende Projekt. Er verhindert, dass sich Routinen lähmend einschleichen und Kreativität und Spontaneität versiegen lassen.

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