Experimentieren lernen vom Fotografie-Experten

Veröffentlicht am 6 Februar 2019 von Verena Arnold
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Carl Albert Fähndrich, 1970 in Innsbruck geboren, hatte sich schon früh in seiner Jugend die Techniken der Fotografie angeeignet, wählte jedoch zunächst einen anderen akademischen Pfad. Dennoch war die Fotografie nie fern, da er sich sein Studium der Philosophie und Politikwissenschaft als freier Fotograf im Bereich der Kulturberichterstattung / Konzertfotografie finanzierte.

Zwar brach er sein Studium ab, die Fotografie behielt er jedoch ständig bei, auch während er als IT-Berater für viele Jahre sein eigenes mittelständiges Unternehmen betrieben hatte. Sein Hobby machte er schließlich zum Beruf nachdem er als einer der letzten in Kärnten die Ausbildung zum Berufsfotografen absolvierte und sich selbstständig machte.

Carl Albert Fähndrich lebt seit 1995 in Kärnten, auch wenn ihn seine Arbeit immer wieder nach Wien oder Graz verschlagen hat. Heute verrichtet er seine Arbeit als Fotograf und Leiter von Fotokursen und Workshops für verschiedene Bildungseinrichtungen gewöhnlich allein, jedoch kommt es mitunter vor, dass er sich bei einem Kollegen, mit dem er bereits seit Jahren zusammenarbeitet, Unterstützung holt.

Unser Interviewpartner Carl Albert Fähndrich bietet Fotografiekurse an (Foto: Ines Röll-Pirker)

 

Herr Fähndrich, kommt es vor, dass Kursteilnehmer sich auch im Nachhinein noch mit Ihnen in Verbindung setzen und um Unterstützung und Beratung bitten? Wie gehen Sie hier vor?

Immer wieder erhalte ich Anfragen von ehemaligen Teilnehmer/innen, die ich gerne per E-Mail beantworte. Wenn zeitlich möglich, dann treffe ich mich auch gerne mit ehemaligen Teilnehmer/innen, um ihre Anfragen zu beantworten.

Meist sind das aber weniger technische Anfragen, sondern v.a. Anfragen zu einer Bildkritik. Das freut mich ganz besonders, denn so sehe ich, dass die Kurse nicht einfach einmalig konsumiert“ wurden, sondern als Ausgangspunkt für eigene Experimente dienen und die Entwicklung einer persönlichen Bildidee anspornen.

Die Teilnehmer/innen der Fortgeschrittenen-Kurse sind mehrheitlich Teilnehmer/innen von Einführungskursen gewesen. Viele sehe ich dann bei mehreren Fortgeschrittenen-Kursen wieder.

 

Welche Kurse sind für Anfänger und welche sind mehr für Fortgeschrittene geeignet? Kann man einen Kurs nach dem anderen belegen oder besteht kein Zusammenhang zwischen ihnen?

Das Kursprogramm ist grundsätzlich in zwei Teile gegliedert: Zum einen ist der Kurs „Vom Knipsen zum Fotografieren“ als reiner Einführungskurs konzipiert, und zum anderen verstehen sich alle anderen Kurse als Workshops, die Grundlagenkenntnisse und Kenntnisse der wesentlichen Kamera-Funktionen voraussetzen. Eine Ausnahme bildet hierbei der Workshop „Gestaltung“, der keine Voraussetzungen hat.

Die Workshops stehen untereinander nicht in Beziehung, sondern bieten jeweils die Auseinandersetzung mit einem motivischen (Sport, Architektur, etc.) oder technischen Thema (Blitzen, Makro). Der Einführungskurs besteht aus zwei jeweils vierstündigen Teilen, die aufeinander aufbauen. Die Workshops dauern in der Regel vier Stunden.

 

Welche Anforderungen an eine Kamera haben die einzelnen Kurse? Was ist die Mindestausstattung für fortgeschrittenen Kurse?

Sowohl für den Einführungskurs als auch für die Workshops für Fortgeschrittene reicht eine einfach DSLR- oder Systemkamera. Bridge- bzw. Kompaktkameras mit der Möglichkeit, manuelle Einstellungen vorzunehmen, sind ebenfalls ausreichend. Bei den Workshops ist abhängig vom jeweiligen Thema besonderes Equipment (Aufsteckblitz, Makro-Equipment, Stativ, etc.) von Vorteil.

Allerdings ist es durchaus häufig so, dass ich nach Möglichkeit Equipment zur Verfügung stelle, so dass man es im Rahmen des Workshops ausprobieren kann und erst dann eine Entscheidungsgrundlage für eine eigene Neuanschaffung treffen kann. Vor jedem Workshop nehme ich per E-Mail oder telefonisch mit den Teilnehmer/innen bezüglich des Equipments Kontakt auf.

 

Wie viel kosten die Kurse? Gibt es eine Vergünstigung, wenn man mehr als einen Kursus bucht?

Der zweiteilige Einführungskurs kostet pro Teil € 100,00, wobei es in der Regel eine Vergünstigung von 50% gibt, wenn man Vorteilsclubmitglied der Kleinen Zeitung ist. Die vierstündigen Workshops kosten € 85,00.

Personen, die bereits einen Kurs besucht haben oder mehrere Kurse buchen, erhalten Vergünstigungen. Zeitweise gibt es auch Aktionen mit Fotohändlern, die Gutscheine für meine Fotokurse anbieten.  

Es gibt keine Kameraanforderungen (Foto: Florian Gaubinger)

 

Für jedes Thema und jeden Stil der richtige Workshop

Fotografieren ist nicht gleich Fotografieren und so bietet Carl Albert Fähndrich nach dem Einstiegskurs „Vom Knipsen zum Fotografieren“ eine ganze Reihe von Aufbauworkshops an, die in die ganze Welt der Fotografie einführt. Von der richtigen Anwendungen von speziellem Equipment über die Gestaltung eines Fotos oder spezielle Themen. Die Facetten sind unzählig und so lohnt es sich, von Workshop zu Workshop zu kursieren. Um dies direkt noch schmackhafter zu machen, bietet Carl Albert Friedrich diverse Vergünstigungen an, wenn mehrere Workshops besucht oder gebucht werden.

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