Die Tortennascherei – Ein Ort der süßen Verführung

Veröffentlicht am 12 August 2019 von Verena Arnold
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Wie kann jemanden am Besten gezeigt werden, dass man ihn mag? Entweder indem viel Zeit verbracht oder investiert wird. Zum Beispiel beim Backen einer besonderen Aufmerksamkeit. Wer aber kein Talent oder keine Zeit und Lust zum Selberbacken hat, muss trotzdem nicht zur 08/15-Tiefkühltorte greifen. So gibt es Backstuben wie die Tortennascherei, in der bei Astrid Vetter einfache bis aufwändige Torten in Auftrag gegeben werden können.

Im Laufe ihrer beruflichen Tätigkeit merkte Astrid, dass es ihr sehr viel Freude bereitet individuelle und einzigartige Kreationen herzustellen. So entstand die Idee einer eigenen kleinen Backstube, die sich auf solche Aufträge spezialisiert. Ihre Lehre absolvierte sie als Konditorin und es wurde ihr schnell bewusst, dass sie sich kreativ entfalten möchte. So verwirklichte sie nach der Gesellen und Meisterprüfung sowie weiteren Erfahrungen in verschiedenen Konditoreien und Hotels als Chef Patissier, im Mai 2017 ihren Traum der eigenen Backstube und wagte den Sprung in die Selbstständigkeit. Um ihre Fähigkeiten stetig weiter zu entwickeln, besucht sie regelmäßig Fortbildungen und Kurse.

Die Tortennascherei kann als eine Manufaktur gesehen werden. Sie backt nur nach Auftrag, so wird jede Torte auf die Bestellung abgestimmt, um den Wünschen ihrer Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. Außerdem kann sie so auf bestmögliche Qualität und Frische achten. Folglich verwendet sie hochwertige, wenn möglich regionale und saisonale Rohstoffe, um ihre süßen Kreationen besonders viel Geschmack zu verleihen. 

Astrid liebt es neben dem Backen, ihre Zeit in der Natur zu verbringen und unterwegs zu sein. Sie verschafft sich ihren Ausgleich zur Arbeit mit viel Sport wie wandern, Skifahren oder Laufen. 

So entstehen immer wieder neue Ideen und Kreationen, die dann in ihrer Backstube umgesetzt werden. 

Astrid Vetter stellt Torten her Photo by Clemens Kerber Photography

 

Astrid, du legst sehr viel Wert auf eine gute Qualität der Rohstoffe. Woher beziehst du deine Rohstoffe und wie kontrollierst du deren Qualität?

Ich versuche, nach Möglichkeit auf kurze Transportwege und nachhaltige Produktionsbedingungen zu achten, so hole ich die verwendeten Eier direkt beim Bauern ab, die Milchprodukte stammen von einer kleinen Sennerei aus Tirol. Beeren und Obst erhalte ich von Bauern aus dem Stubaital, Bekannten oder pflücke sie im eigenen Garten. Marillen, Erdbeeren, Himbeeren werden in der Erntezeit zu Marmeladen oder Fruchtmarks eingekocht. Diese bilden die Basis für die Fruchtmousses und haben so einen natürlich süßen Geschmack. Mehl, Zucker und Nüsse beziehe ich von einem verlässlichen Lieferanten, der auf Qualität und wenn möglich die Herstellung in Österreich achtet. Die Kuvertüre wird direkt aus Frankreich bestellt. Die Qualität wird vor allem über den Geschmack kontrolliert, außerdem achte ich darauf, dass die Produktionsbedingungen in Ordnung sind und versuche so viel wie möglich direkt bei den Produzenten einzukaufen.

 

Gibt es gewisse Küchengeräte, welche du besonders gerne verwendest? Wenn ja, wie verändern diese den Arbeitsablauf?

In der Backstube sind alle notwendigen Geräte zum professionellen Arbeiten vorhanden. Am meisten in Verwendung sind sicher die große Rührmaschine, verschiedene Schneebesen, Schüsseln und Paletten. Was ich sehr gerne zum Verzieren der Torten benütze, ist ein Drehteller. Dieser erleichtert das Einstreichen sowie Verzieren der Torten, damit ich überall gut hinkommen kann und die Torten  von allen Seiten gerade und glatt werden. Ein Stupser und die Torte dreht sich – perfekt zum Einstreichen, Verzieren und Garnieren.

Bei den Torten arbeitet sie mit Rohstoffen aus der Umgebung Photo by Die Lichtbildnerei

 

Wie lange dauert eigentlich die Ausbildung zur Konditorin? Hast du Zusatzausbildungen, in Bereichen, die es dir besonders angetan haben, absolviert?

Die Lehre als ZuckerbäckerIn wird nach drei Jahren mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Es besteht auch die Möglichkeit, die Meisterprüfung zu absolvieren, was ich 2015 gemacht habe. Das bildet den Grundstein, um sich als KonditorIn selbstständig machen zu können. Ich besuche laufend Weiterbildungen, um meine Fähigkeiten immer mehr zu perfektionieren und neue kreative Inputs zu erhalten. So habe ich bereits Pralinen -, Air Brush-, Dessert- oder mehrere Cake Design -Kurse besucht. Übung macht den Meister – das trifft in diesem Berufsfeld sicher zu, da viel Know-how, Feingefühl und Kreativität notwendig sind.

 

Dein wichtigstes Produkt ist die Hochzeitstorte. Kannst du mehr über die Geschichte und Tradition der Hochzeitstorte erzählen?

Die Geschichte der Hochzeitstorte startete bereits im 19. Jahrhundert und etablierte sich erst bei adeligen und später auch in bürgerlichen Familien. Wobei sowohl der Höhe, wie auch den Zutaten verschiedene Bedeutungen zugeschrieben wurden. So galt das Zusammenspiel von süßem Zucker und bitteren Mandeln als Symbol für Liebe und Glück, stand aber auch für schwierige Zeiten. Heute sind der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt, es muss nicht die üppige, in Zuckerguss gekleidete Torte sein. Naked Cakes, Chocolate Cakes oder Sweet Tables sind nur einige Beispiele für leichte und frische, moderne Hochzeitstorten, die auf Wunsch auch ausgefallen sein können. Sweet Tables sind ein richtiges Highlight und ein Geschmackserlebnis für das Brautpaar und die Gäste.

Alle Torten werden auf Bestellung hergestellt Photo by Liebesgeschichten

 

Früh entdeckte Leidenschaft

In der Schulzeit war Astrid Vetter schon immer sehr kreativ und hat gerne gezeichnet und Skulpturen mit den Händen geformt. Die Backleidenschaft ihrer Mutter trug dazu bei, ihr Interesse für den Beruf der Konditorin zu wecken. So hat die Mutter jedes Jahr zu Weihnachten viele Kekse gebacken, wobei Astrid sie gerne unterstützte. So entstand schon früh ihre Leidenschaft für das Backen.

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