Die Kunst Cocktails zu mixen

Veröffentlicht am 26 März 2019 von Verena Arnold
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Ja, das Barkeeper-Handwerk will, genau wie jeder andere Beruf, gelernt sein. Es gibt sehr viel zu lernen, und zwar nicht nur Warenkunde an sich und Cocktailrezepte, je nachdem, was man mit den neu erworbenen Kenntnissen erreichen möchte. Für den privaten Bereich, um seinen Gästen etwas Besonderes bieten zu können, muss man natürlich nicht so viel lernen, als wenn man beruflich den Weg des Barkeepers, auch Bartender genannt, anstrebt, oder sich sogar in diesem Bereich selbstständig machen möchte.

Um mehr zu erfahren, haben wir mit Matthias Knorr, Inhaber der Barschule München, gesprochen. 1974 in München geboren, lebt und arbeitet er auch heute in München, zusammen mit seiner Frau Anna und ihrem 14-jährigen Sohn.  Schon früh entwickelte er Interesse an besonderen Getränken und hat bereits mit 12 Jahren angefangen, Spirituosen zu sammeln, aber natürlich nicht zu trinken. Mit 17 hatte er seinen ersten Nebenjob in einer Bar. Der Beruf des Bartenders hat ihn immer fasziniert und war immer sein berufliches Ziel.

Zuerst absolvierte er die Ausbildung zum Hotelfachmann im Königshof München und daran anschließend die Ausbildung zum Bartender, die er als Jahrgangsbester Barmeister IHK abschloss. Seine Begeisterung für seinen Beruf ist so groß, dass er auch an Wettbewerben teilgenommen hat und seine größten Erfolge sind 2 deutsche Meisterschaften, ein Mixology Award und 5 Weltrekorde

Als er für Hilton als Trainingsmanager gearbeitet hat, entdeckte er seine Leidenschaft dafür, sein Wissen auch weiter zu geben und andere für den Beruf Bartender zu inspirieren. Daher gründete er im Jahr 2003 gemeinsam mit seiner Frau Anna, die Barschule München. Als anerkannte, berufsbildende Privatschule ist die Barschule München offizieller Bildungsträger der IHK mit zertifiziertem Ausbildungsprogramm. Als Bildungseinrichtung gilt sie als erste Adresse für professionelle Fachkräfte im Barwesen. Unterstützt von 3 Angestellten haben sie inzwischen tausende Schüler ausgebildet, die sie bis heute begleiten und auf ihrem Weg zum beruflichen Ziel begleiten.

Matthias Knorr betreibt die Barschule München

 

Viele Menschen denken, dass ein guter Bartender unbedingt selber gerne Alkohol trinken muss. Seid ihr mit dieser Meinung einverstanden? Gilt sie auch für euch? Was sind eure Lieblingsgetränke?

Natürlich gibt es Vorurteile, das Bartender am Ende der Schicht auch betrunken sind. Das sollte aber eher nicht so sein. Natürlich gibt es schwarze Schafe. Der professionelle Bartender sollte gute Getränke schätzen, sich mit ihnen auskennen, aber nicht regelmäßig konsumieren.

Außerdem hatten wir auch schon Schüler, die gar keinen Alkohol getrunken haben, aber tolle Bartender geworden sind.

Es ist schwer ein Lieblingsgetränk zu nennen, da jede Art für sich sehr spannend ist und wir objektiv sein müssen. Als Cognac Educator habe ich diesen sehr schätzen gelernt.

 

Die Berufskurse, die in eurer Schule angeboten werden, lassen sich in 6 Qualifikationslevels aufteilen. Könntet ihr über diese Levels ein bisschen mehr erzählen? Welche Fertigkeiten und Kenntnisse werden bei jedem Level beigebracht? Ist es notwendig, alle 6 Kurslevel abzuschließen, um als Barkeeper arbeiten zu können?

Das hängt davon ab, wo man hin will. Nach dem 2 Level sind wir schon im professionellem Bereich, nachdem man in jeder Art von Bar bestehen können sollte. Level 3 (Creative Bartending) dient der Selbstentfaltung.

Ab Level 4 sind wir im Managementbereich. Die Abschlussprüfung im Level 4 umfasst eine Präsentation eines selbst konzipierten Barkonzeptes.

Nach Abschluss des Level 6 hat man alle wichtigen Inhalte durchlaufen, um auch die Prüfung als IHK Barmeister ablegen zu können.

Bis zu 6 Level können an der Barschule durchlaufen werden

 

Welche Art Utensilien verwendet ihr bei der Arbeit in der Bar am liebsten und warum? Gibt es gewisse Hersteller, deren Ausstattung ihr besonders empfehlenswert findet?

Beim Shaker ging die letzten Jahre der Trend vom Bosten Shaker zum sogenannten Tin-Tin Shaker. Dieser besteht aus zwei Edelstahl Teilen, ist leichter und geht nicht so schnell kaputt.

Im Barbereich gibt es mehrere gute Hersteller, wir arbeiten intensiv mit „Fuchs Gastronomiebedarf GmbH – https://www.fuchs-gastro.de/produkte/cocktail/„ zusammen – beziehen aber auch Equipment für unseren Shop für die Schüler der Barschule München direkt in Asien und USA.

 

In welcher Preisspanne liegen die Kosten für eure Kurse? Wieviel kann einen das vollständige Kursprogramm aus 6 Stufen kosten? Gibt es irgendwelche Angebote oder Vergünstigungen?

Wir bieten verschiedene Kurse in Kombipaketen an (Level 1+2, Level 3+4 & Level 5+6) Die Preisspanne der Kurse im Levelsystem liegt zwischen 395,- € für 2 Tage  und 1.695,- € für 10 Tage. Eine Masterclass, z.B. Rum, Whisky, Cognac oder Champagner liegt bei 95,-€. Bei der Buchung von Level 1 bis 6 kann man für 4.285,- € 26 intensive Tage bei uns verbringen.

Der neuste Trend ist die Verwendung eines Tin-Tin Shakers

 

Traumberuf Bartender

Wer gern mit Menschen arbeitet, Freude daran hat, mit seiner Dienstleistung dazu beizutragen, das Gäste sich in bei guten Getränken wohl fühlen, kann evtl. im Beruf des Bartenders seine Erfüllung finden. Kaum ein Beruf ist so abwechslungsreich wie ein Beruf in der Gastronomie und besonders hinter der Bar kann man auch noch seine Kreativität ausleben. Wer sich nicht sicher ist, kann bei Kursen der ersten Level herausfinden, ob diese Tätigkeit seine berufliche Heimat werden kann, oder ob man sich lieber darauf beschränkt, das bis dahin gelernte zur Freude seiner privaten Gäste einzusetzen. Vielen Dank an Matthias Knorr für dieses interessante Gespräch.

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