Das Glück der Erde…

Veröffentlicht am 20 März 2019 von Verena Arnold
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Pferde zählen zu den weltweit beliebtesten und anmutigsten Tieren – schnell, majestätisch und elegant. Wer sie mit der Kamera einfangen möchte, muss sein Handwerk verstehen. Und genau das ist es, was Christiane Slawik zu einer der erfolgreichsten Pferdefotografen weltweit macht. Im folgenden Interview berichtet sie über ihre Fotografie, warum sie sich auf Pferde spezialisiert hat und welche Kurse sie anbietet.

Die Würzburgerin hat zunächst ein Studium der Kunst, Geografie und Germanistik fürs Lehramt abgeschlossen, anschließend war sie Radio- und Fernsehjournalistin und -moderatorin bei einer privaten Sendeanstalt, zeitweise auch Lehrkraft in der Sekundarstufe II. Seit 30 Jahren ist sie in Sachen Fotojournalismus und Fotografie unterwegs. Unter anderem hat sie mehrere innovative Fachbücher verfasst und zahllose Bücher anderer Autoren illustriert.

Sie arbeitet seit Jahren mit ihrem Mann zusammen, den sie im Büro und auf Reisen nicht missen möchte. Mit 30-Jahren Erfahrung in der Pferdefotografie und einem Online-Archiv von über 150000 Bildern gehört sie  heute zu den bekanntesten und gefragtesten deutschsprachigen Anbietern in diesem Special-Interest Bereich rund ums Pferd.

Christiane Slawik ist Pferdefotografin und unsere heutige Interviewpartnerin

 

Seit wann beschäftigen Sie sich mit Fotografie? Was hat Sie zur Fotografie geführt? Fotografieren Sie ausschließlich Pferde?

Bereits in der 7. Klasse besuchte ich bis zum Leistungskurs Kunst, der ebenfalls ein Semester der Fotografie widmete, die AG Fotografie unter der Leitung von Gerhard Launer, heute einer der bekanntesten deutschen Luftbildfotografen. Dort lerne ich Studio- und analoge Labortechnik von der Pike auf. Später finanzierte ich mir mein Studium mit dem Malen und Zeichnen von Pferden. Um geeignete Vorlagen für die Auftragsarbeiten zu haben, setzte ich die Tiere selber geeignet mit der Kamera in Szene. Als ein gewisser Stock vorhanden war, begannen Fachzeitschriften mit dem Abdruck und veröffentlichten parallel auch meine ersten Reportagen. So lösten „Gemälde mit Licht“ allmählich die Ölfarben ab. Das Archiv umfasste vor der Umstellung auf digital rund 250000 Dias.

Eine Fotoregel, die ich ausnahmsweise mal nicht hinterfrage ist: Know your subject!

Der dauerhafte Erfolg meiner Arbeit „zwingt“ mich dazu, weiterhin im Pferdebereich tätig zu sein, denn dafür bin ich einfach bekannt. Vom Fachwissen über die Tiere gibt es sicher nur sehr wenige Kollegen*innen, die da mithalten können. Ich beschäftige mich seit ich denken kann mit Pferden, fühle mich in jedem Sattel wohl und habe auch keine Angst, temperamentvolle Hengste zu besteigen – was einem in Kulturen, wo das Reiten traditionell Männern vorbehalten ist, schon einen gewissen Respekt einbringt. Ab und zu lichte ich auch Hunde, Landschaften oder Reiseimpressionen ab. Wir leben aber von den Pferdebildern.

 

Welche Kurse bieten Sie an? Beinhalten die Kurse theoretische und praktische Schulung?

Bei uns sind im Angebot: Intensive Wochenendworkshops mit theoretischer und praktischer Schulung, Fototainmentreisen ohne Unterricht, aber mit Christianes einzigartiger Kombination von Reiten, Fotografieren, Kultur und Dolce Vita oder ein persönliches Coaching in exklusiver Umgebung mit individueller Betreuung und Wellness.

Jeder Kurs, jede Reise bietet Ihnen außergewöhnliche Möglichkeiten, wertvolle Erfahrungen zu sammeln, denn irgendeine Überraschung gibt es immer. 2019 sind es z.B. ein Shootingtag im Zirkus, ein steigender Schimmelhengst auf dem Dach eines Hundertwasserhauses oder eine frei in den Sonnenuntergang der ägyptischen Wüste galoppierende Pferdeherde.

Es sind inspirierende, wunderbare Erlebnisse aus der bunten Welt der Pferde und Bilder, die man so schnell nicht vergisst.

Grundlegendes Wissen über gelungene Pferde- und Reitbilder, Shootings und Kameratechnik wird dabei leicht und verständlich vermittelt.  Fortgeschrittene Teilnehmer werden in ihrer technischen und gestalterischen Entwicklung gefördert. Die neu gewonnenen Erkenntnisse sollen und können im eigenen fotografischen Alltag umgesetzt und angewendet werden.

Bei den Fototainmentangeboten/Fotoreisen reist Christiane gemeinsam mit der Gruppe, organisiert exklusive Shootings, beantwortet auch Fragen, gibt aber im Gegensatz zu den Wochenendkursen keinen Unterricht. Sie betreut ihre Fototainmentreisen persönlich und in der Regel gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas Fantl. Nach ausgedehnten, vorherigen Besuchen der jeweiligen Länder wird die Reise von einem jeweils einheimischen Veranstalter durchgeführt.

Wochenend-Fotokurse werden von Privatpersonen, Hotels, Ställen oder Gestüten organisiert und durchgeführt.

Private Coachings finden in Würzburg oder auf Anfrage an beliebigen Orten statt.

Auch Fototainmentreisen befinden sich im Angebot

 

Mit welcher Ausrüstung fotografieren Sie am liebsten und warum? Welche fotografische Ausrüstung empfehlen Sie Tierfotografen?

Bei den Pferden kommen mit der Sport- und Naturfotografie zwei komplexe, technisch anspruchsvolle Bereiche der Fotografie zusammen, die viel Präzision und Know-how erfordern – und natürlich auch ein Quäntchen Glück. Natürlich handelt es sich überwiegend um domestizierte Tiere, aber das muss nichts heißen! Wenn 650 Kilo mit 55 Stundenkilometer an einem vorbeischießen, dann muss man schon die Nerven bewahren und wissen, wie man das auch ohne Serienbilder gut auf den Chip bannen kann.  

Es ist aber nicht die Ausrüstung, sondern der Fotograf, der das Bild macht! Heute lassen sich selbst mit dem Handy beeindruckende Bilder fotografieren. Auch bei Pferden, aber natürlich nicht jedes Motiv. Ich akzeptiere in meinen Kursen jede Ausrüstung, zeige auch die Möglichkeiten und die Grenzen auf. Ein 70-200 mm, 2,8 hat sich als Allrounder bewährt.  

Ich selber fotografiere aus Flexibilitätsgründen grundsätzlich ohne Stativ mit Canon und hochwertigen, lichtstarken Objektiven. 90% meiner Aufnahmen entstanden mit dem jeweiligen Canon DLSR Topmodell und einer 300mm 2,8 Festbrennweite. Weitwinkel kommen nur sehr selten zum Einsatz. Ein Topmotiv aus Island entstand aber z.B. genau damit als Kombination von Landschaft und Pferden, weil es der Auftraggeber so wollte. Flexibilität ist alles!

 

Wie können die in den Kursen entstandenen Bilder verwendet werden? Kann man die Fotos verkaufen?

Aus Rücksicht auf unsere teilweise sehr prominenten oder überaus wertvollen vierbeinigen Models können wir leider keine kommerzielle Nutzung des Bildmaterials erlauben. Eine Nutzung für Website und Social Media ist mit entsprechendem Kurshinweis möglich, wenn ich die Motive gesichtet und freigegeben habe. Der Wert eines Zuchttieres könnte bereits durch ein einziges, etwas unglücklich wirkendes Bild, das dann kursiert deutlich gemindert werden. Auch Reiter oder Betriebe könnten ein Imageproblem bekommen, das für den Laien zunächst nicht ersichtlich ist. Um dies zu vermeiden, müssen wir leider auf absolute Korrektheit jeglicher Veröffentlichung achten.

Im Bereich der Pferdefotografie erfordert es Präzision und Know-How

 

… liegt auf dem Rücken der Pferde – und in der Kamera

Als sie vor ihrer Karriere hinter der Kamera ihr Studium durch das Malen und Zeichnen von Pferden finanziert hat, war ihr Weg eigentlich schon klar. Nun verhilft die  langjährige Erfahrung und Arbeit mit Pferden, dass ihr Respekt in jeder Kultur weltweit sicher ist.

Christiane Slawik weiß genau, wie sie auch unbändige und wilde Tiere perfekt ablichten kann. Aber nicht nur das: Sie kennt auch das Business rund ums (Zucht-)Pferd und ihre Besitzer. Dadurch hat sie sich einen Namen gemacht und ist einer der gefragtesten Fotografen und Illustratoren der Branche.

Mit ihren Fototainmentreisen und Fotoreisen gibt sie ihr Wissen auch an Interessierte weiter und kann so mittlerweile auf einen erfolgreichen Karriereweg zurückblicken.

Know your subject – dieses Motto passt bei der Fotografin ganz genau.

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