Bloggen aus Spaß

Veröffentlicht am 17 Mai 2019 von Verena Arnold
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Es war als Mitteilungsportal für eine Freundin in Japan gedacht. Doch bald merkte Edith Götschhofer, dass ihr das Bloggen sehr viel Spaß macht, weshalb sie sich entschied, ihren Blog öffentlich zu machen. Die Mittsechzigerin aus Oberösterreich ist demnach eigentlich per Zufall zu dieser Tätigkeit gekommen. Von Beruf ist sie nämlich Fotografin.

Doch diesen Beruf gab sie nach einigen Jahren wieder auf. Einfach so. Nachdem sie von einem Aufenthalt in Japan zurückgekommen war, entschied sie sich dafür, einen neuen Beruf zu erlernen. Die Wahl fiel auf Krankenschwester. Diesem Beruf blieb Edith Götschhofer bis zu ihrer Pensionierung vor zwei Jahren treu. Daneben betätigte sie sich als Bloggerin.

Die zweifache Mutter betreibt den Lifestyle Blog www.lebenslustderblog.at. Sie schreibt über Themen, die sie beschäftigen wie zum Beispiel über ihre Hobbys. Auch über Kochen und Backen verfasst sie Beiträge. So finden ihre Leser auf ihrem Blog vegetarische Rezepte, aber auch Anleitungen, wie man leckeren Kuchen backt. Auch Informationen zu gesundem Essen kann man bei ihr einholen. Darüber hinaus verrät sie Tipps und Tricks rund ums wohnen. Ein wichtiges Thema auf ihrem Blog ist auch DIY.

Edith Götschhofer betreibt den Blog lebenslustderblog.at

 

Edith, du betreibst nun seit mehreren Jahren deinen Blog lebenslustderblog.at, auf dem du regelmäßig DIY Anleitungen, leckere Rezepte und vieles mehr präsentierst. Warum hast du dich dafür entschieden, einen Blog zu betreiben? Woher kommt deine Motivation?

Der Austausch mit meinen Lesern und Followern und die Freude am Schreiben sowie das Teilen von Dingen, die mir wichtig sind und natürlich, weil es mir Freude macht, sind wohl die Gründe, warum ich heute meinen Blog schreibe.

Als Blogger kann man eine Menge Menschen erreichen und man hat auch eine Verantwortung für das, was man schreibt und die Meinung, die man teilt. Ich spüre an der Resonanz meiner Leser, dass das, was ich mache, gut mache.

Meine Motivation kommt von meiner Leidenschaft und Überzeugung: Ich bin ein sehr kreativer Mensch und offen für Neues.

 

Als Leser unterschätzt man wahrscheinlich schnell, wieviel Zeit du in deinen Blog investierst. Wie sieht dein Alltag als Bloggerin aus, und wieviel Zeit investierst du pro Woche in deinen Blog? Gibt es bestimmte Tools, die dir das Bloggen vereinfachen?

Für einen Blogbeitrag brauche ich meist vier bis sechs Stunden. Da ist die Zeit, die ich für das Fotografieren, für die Bildbearbeitung, für das Schreiben des Textes und dessen Bearbeitung benötige, schon mit eingerechnet. Bereite ich ein DIY vor, brauche ich natürlich mehr Zeit dafür.

Inzwischen habe ich eine Routine, was das Bloggen anbelangt. Jeden Dienstag poste ich einen Beitrag zum Thema DIY oder Kochen und Backen. Manchmal beschäftigen mich Ereignisse oder Dinge aus meinem Leben. Da kann es schon sein, dass ich zwei Mal in der Woche was poste.

Ja, es gibt eine Menge Tools, die einem Blogger die Arbeit um ein Vielfaches erleichtern. Das Programm «Blogger.com» ist ja inzwischen schon sowas von veraltet – aber ich arbeite sehr gerne damit und mir reicht es auch. Natürlich liebäugle ich auch mit WordPress, aber der Umstieg ist mir doch etwas zu aufwendig. Googles Analytics ist ganz gut. Dieses Instrument erlaubt es dem Blog-Betreiber auch zu sehen, woher die Leser kommen, welche Beiträge besonders gerne gelesen werden und vieles mehr. Fonts ist ein wichtiges Webdesign. Damit kann man der eigenen Webseite eine sehr persönliche Note verleihen.

Des Weiteren verwende ich Fotoprogramme: Ich benutze PhotoScape und Canva. Für meine kreativen Arbeiten brauche ich Dropbox. Damit kann ich Dateien erstellen, die ich meinen Lesern zur Verfügung stellen kann.

Ihre Bilder bearbeitet Sie selber mit PhotoScape und Canva

 

Welcher Trend bei DIY ist im Moment aktuell und was hältst du davon? Wechseln die Trends häufig? Was machst du, damit du immer über die neuesten Trends Bescheid weißt?

It’s natural – zurück zur Natur ist ein sehr aktuelles Thema. Ich persönlich arbeite auch sehr gerne mit Naturmaterialien und Upcycling Produkten. Es ist oft wirklich erstaunlich, was man mit gebrauchten Gegenständen so alles machen kann. So habe ich aus Marmeladengläsern ganz stylische Gewürzgläser gemacht oder aus alten Flaschen ganz schicke Vasen.

Solche und ähnliche DIY zeige ich auf meinem Blog und schreibe eine Anleitung dazu. Vieles halte ich ihn Bildern fest, sodass der Leser sich darunter auch etwas vorstellen kann.

Man muss nicht jedem Trend folgen: Wenn mir etwas gefällt, ist es mir egal, ob das im Moment im Trend ist oder nicht. Aber natürlich machen mich auch manchmal Trends neugierig. Man darf ja nicht unterschätzen, dass viele Geschäfte damit ihren Umsatz steigern. Oft ist es so, dass ähnliche Sachen oder Materialien schon mal da waren und halt wieder in Mode kommen.

Um die neuesten Trends zu sehen, kann man auf eine Kreativ-Messen gehen. Ich habe schon zwei Mal eine Einladung nach Deutschland bekommen. Leider ist mir der Weg etwas zu weit.

Pinterest ist für mich eine wahre Quelle der Inspiration. Dabei handelt es sich um ein kostenlos nutzbares Netzwerk im Internet mit einer visuellen Suchmaschine. Gibt man einen Begriff ein, erhält man viele Ideen und Vorschläge, die ich dann auf meine eigene Pinnwand sammle. So bin ich auch immer gut informiert – und das beste ist, ich kann dort auch meine eigenen Ideen speichern.

 

Was sind die Vorteile, wenn man viele Dinge selbst bastelt, anstatt sie in irgendeinem Baumarkt zu kaufen? Gibt es irgendetwas Bestimmtes zu beachten, wenn man als Anfänger den ersten DIY-Anleitungen folgt?

Kreativität kann man nicht kaufen. Wenn ich etwas selbst mache, dann ist es zu 100 Prozent mein Werk und es gibt mit Sicherheit keines, das genauso aussieht. Außerdem kann ich die Farbe oder die Form beziehungsweise das Material ganz individuell auf mich und meine Umgebung abstimmen.

Ein weiterer Vorteil ist natürlich der Preis. Ich habe Dinge nachgebaut, die im Handel um die 100 Euro kosten – weil sie halt gerade im Trend sind. Wenn ich es selbst mache, bekomme ich das Material für ein paar Euro.

 

Ich denke, wer kreativ ist, sollte einfach etwas ausprobieren, was ihm Spaß macht.

Es gibt Materialien, die ich nicht mag. Damit zu Arbeiten wäre nicht klug. Denn dann wird wohl der Erfolg ausbleiben. Alles, was ich gerne mache, wird mir auch gelingen, ich denke das ist ein guter Leitsatz – nicht nur im Leben, sondern auch beim Basteln.

Kein Werk gleicht dem anderen

 

Interesse ist vorhanden

Edith Götschhofer versteht ihren Blog als eine Art Sprachrohr. Er ist für sie fast so etwas wie ein Tagebuch, mit dem sie sich aber nicht nur mitteilen, sondern auch mit anderen in Kontakt treten kann. In erster Linie schreibt sie jedoch über Dinge, die sie interessieren. Hier und da fragt sie sich dann auch, ob es Themen sind, die auch andere beschäftigen. Der Erfolg gibt ihr recht. Denn anhand der Klickzahlen erkennt die Mittsechzigerin aus Oberösterreich, dass es sehr wohl Menschen gibt, die ihren Blog verfolgen.

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