Architekt – mit der perfekten Planung zum Traumhaus

Veröffentlicht am 15 Mai 2019 von Verena Arnold
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Die Arbeit eines Architekten ist äußerst vielseitig und facettenreich. Die Bereiche des Tätigkeitsfeldes unterscheiden sich von Projekt zu Projekt und könnten nicht unterschiedlicher sein. Denn ein Architekt plant und realisiert  ein privates Eigenheim an bester Lage mit dem gleichen Einsatz wie bei großen städtischen Gebäuden wie bei einem Wolkenkratzer, Krankenhäusern oder Schulen um – und dies oftmals gleichzeitig im eigenen Büro.

Deshalb verfügen renommierte Architekten – sie gelten als die letzten Generalisten – über ein umfängliches Wissen und können dies bei den unterschiedlichen Aufträgen perfekt anwenden. Dadurch profitieren nicht nur die Bauherren, sondern der Ruf und die Erfahrungswerte des Experten erweitern sich ebenfalls bei jedem neuen Auftrag.

Susanne Veit-Aschenbrenner ist selbstständig und leitet gemeinsam mit ihrem Mann die Veit Aschenbrenner Architekten ZT GmbH. Das Unternehmen ist ein eher kleineres Architekturbüro mit zwei Partnern und drei angestellten Architekten. Das Team ist perfekt aufeinander abgestimmt und ergänzt sich mit unterschiedlichen Talenten und Eigenschaften.

Projektbezogen bilden sie Partnerschaften mit anderen KollegInnen. Das Team von Susanne Veit-Aschenbrenner ist zudem sehr offen und versucht, sich mit anderen Architekturbüros – nicht nur in Wien – zu vernetzen. So können alle von unterschiedlichen Erfahrungen profitieren und ein Projekt bestens entwickeln und umsetzen.

Susanne Veit-Aschenbrenner leitet mit ihrem Ehemann ein Architekturbüro

 

Die Inspiration ist für Ihren Beruf äußerst wichtig. Was ist Ihre Quelle der Inspiration? Haben Sie ein Vorbild in Ihrem Beruf?

Die Faszination am Geigenbau hat mich zur Architektur geführt. Einem Raum eine Sphäre zu entlocken ist unsere Herausforderung; Wir nennen unseren Anspruch, dass unsere Arbeit „gestimmte Räume“ hervorbringt. Vorbilder gibt es viele, ohne dass es spezifisch sein muss.

Architektur hat neben den technischen, rechtlichen, soziologischen und auch geschichtlichen Anforderungen auch eine sehr persönliche Ebene. Mir ist dabei die gegenseitige Wertschätzung während der Architekturproduktion – sowohl in unserem Team im Büro als auch gegenüber aller an der Planung Beteiligten sehr wichtig. Damit lassen sich Fehler im konfliktreichen Prozess verhindern und das bestmögliche Gebäude entstehen.

 

Wie lang ist Ihre Erfahrung? Welche Erfolge sind für Sie besonders wichtig? Welche Momente im Berufsleben würden Sie besonders hervorheben?

1994 habe ich an der TU München mit der besten Diplomarbeit des Jahrgangs und dem damit verbundenen Prof. Döllgast-Preis abgeschlossen. Die Verknüpfung von Forschung und Lehre mit der gestaltenden und ausführenden Berufspraxis war und ist für mich zentral. Bisher habe ich alle Phasen meiner Berufspraxis genossen. Nach dem Studium habe ich ein Jahr am Lehrstuhl für Städtebau und ländliches Bauwesen an der TU München an einem Forschungsprojekt mitgewirkt. Mein Wunsch, im Atelier Tesar zu arbeiten, hat sich dann nahtlos erfüllt. Diese 5 „Lehrjahre“ waren besonders intensiv. Denn hier konnte ich an herausragenden internationalen Bau- und Wettbewerbs Projekten mitwirken und wurde gut auf die spätere Selbstständigkeit vorbereitet.

Besondere Momente sind natürlich Nachrichten über gewonnene Wettbewerbe. Die Eröffnungsfeierlichkeiten von realisierten Projekten lassen alle gemeisterten Schwierigkeiten vergessen. Ich persönlich genieße die Momente in denen andere Künstler unsere Realisierungen „in Besitz“ nehmen. Sei es durch Fotografen oder darstellende Künstler, die beginnen die Gebäude zu bespielen, oder auch die Augen der Kinder, wenn sie Schulen/ Kindergärten erstmals beziehen.

Architektur hat bei der Architektin auch eine sehr persönliche Ebene

 

Kein Architekt kann ohne entsprechende Materialien und Werkzeuge arbeiten. Was sind Ihre Lieblingstools?

Ich bin eigentlich kaum ohne Skizzenbuch, Skizzenpapier und Dreikantmaßstab unterwegs.

Mein Handy mit einer sehr guten Kamera ist zwar immer wichtiger geworden, kann aber analoges Arbeiten nicht ersetzen.

Ich halte mich da zudem an Hans Döllgast: „Was Du nicht gezeichnet, das hast Du nicht gesehen“.

 

Was ist für einen Anfänger in der Architektur am schwierigsten? Welche Tipps würden Sie Anfängern geben?

Ich glaube, das ganzheitliche Erfassen ist die wichtigste Gabe und auch erlernbares Tool für Architekten. Denn es ist wichtig, nicht der Verlockung zu erliegen die einzelnen Anforderungen zusammenzufügen. Deshalb halte ich das Skizzieren von Proportionen zu Zusammenhängen nicht nur dessen was man augenscheinlich sieht, sondern auch der Dinge „die dahinter liegen“ als dauernd begleitendes Werkzeug.

Die wichtigste Gabe ist das ganzheitliche Erfassen

 

Farben, Formen und Skizzen

Dank dem geschulten Auge für Farben und Formen gelingt es der Architektin Susanne Veit-Aschenbrenner, die Projekte ihrer BauherrInnen besonders individuell, nachhaltig und kompetent umzusetzen. Denn sie kennt sich mit der Planung und Umsetzung von Visionen bestens aus und weiß, wie die zukünftigen Zeichnungen später in der Realität aussehen werden. Ihr Talent unterstützt sie nicht nur bei der Planung und Umsetzung, sondern ermöglicht ihr neue Ideen für andere Aufträge zu entwickeln. So steht weiteren Aufträgen nichts im Wege. Denn nach dem Bauen ist vor dem Bauen!

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